Eine sportliche Herausforderung

Sport / 12.01.2022 • 22:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eine sportliche Herausforderung

Das Skirennen „Der Weiße Ring“ startet heute mit einem speziellen Team-Event.

Lech/Zürs Der Fokus anlässlich der 15. Auflage des Kult-Skirennens „Der Weiße Ring“ ist ganz dem Thema Sicherheit gewidmet. Das OK-Team hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Sonderschichten eingelegt, um den so beliebten Bewerb nach der coronabedingten Absage 2021 durchführen zu können. Im Gegensatz zu 2020, als der Nebel ebenfalls eine Absage erforderte, ist für dieses Wochenende perfektes Bergwetter vorausgesagt. Rund um das Rennen wurden zudem spezielle Sicherheitsmaßnahmen installiert, um den rund 850 Startern auch in diesem Corona-Winter ein Höchstmaß an Schutz zu garantieren.

Dazu gehört auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2-Maske ohne Ausatemventil) bei sämtlichen Zu- und Abgängen und bei sämtlichen Bahn- bzw. Liftfahrten. Die Startnummer ist persönlich abzuholen – und wird nur bei Vorlegen eines Lichtbildausweises sowie eines 2G-Nachweises ausgehändigt. Aus sicherheitstechnischen Gründen findet das diesjährige Rennen zudem ohne Publikum und ohne gesellschaftliche Anlässe statt. Der Fokus ist also 2022 voll und ganz auf die sportliche Aktivität ausgerichtet. Und da warten fast 22 Kilometer und 5500 Höhenmeter auf die TeilnehmerInnen. Fünf Abfahrten und fünf Lifte warten bis zum Zieleinlauf am Schlegelkopf. Gestartet wird in 20er-Gruppen mit Abständen zwischen den Startblöcken. Ein weiterer Sicherheitsaspekt in diesem Jahr stellt die Neutralisierung der berühmt-berüchtigten Madloch-Abfahrt dar. Schließlich wird auch die Siegerehrung – spätestens um 13 Uhr am Kirchplatz – im kleinen Rahmen und ohne Zuschauer stattfinden. Geehrt werden vor Ort nur die jeweiligen Sieger, heißt die ersten Drei pro Kategorie.

Besonderes Zuckerl

Erstmals zur Austragung gelangt in diesem Jahr die „Remus Team Challenge“. Gefahren wird dieser neuartige Teambewerb, der auf 150 TeilnehmerInnen beschränkt ist, als Super G in der Flexenarena in Zürs. Ein Team besteht dabei aus zumindest vier Personen, wobei sich darunter mindestens eine Frau befinden muss. In die Wertung gelangen schließlich die vier besten Ergebnisse. Da es in diesem Jahr keine Preisverteilung gibt, haben sich die Verantwortlichen ein besonderes Zuckerl für die schnellsten Finisher ausgedacht. Die besten 20 erhalten einen bevorzugten Startplatz beim am Samstag stattfindenden Kult-Volksskirennen. Dieser wird jeweils im Vierer-Modus unter den ersten 100 Startnummern vergeben.

Der Weiße Ring – das Rennen wird am Samstag live auf VOL.at gestreamt bzw. auf Ländle-TV übertragen. Ein Stream läuft auch über die Homepage www.derweissering.ski/de

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