Gastgeberinnen in der Favoritenrolle

Sport / 14.01.2022 • 23:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im letzten Derby setzten sich Julia Feierle-Scheidbach und Feldkirch klar mit 24:15 durch.VN/Stiplovsek
Im letzten Derby setzten sich Julia Feierle-Scheidbach und Feldkirch klar mit 24:15 durch.VN/Stiplovsek

Blau-Weiß Feldkirch im 33. Handballderby gegen SSV Schoren mit leichten Vor­teilen.

Feldkirch Dass Revierduelle ihre eigene Gesetzte haben, ist hinlänglich bekannt. So auch im Handball, wo es am Samstag (17 Uhr) in der Sporthalle Reichenfeld zum 33. Derby zwischen dem HC Sparkasse BW Feldkirch und dem SSV Dornbirn-Schoren kommt. Blickt man auf die Tabelle, gehen die Gastgeberinnen als leichte Favoriten ins Rennen. Neben dem Heimvorteil haben die Blau-Weißen auch das letzte direkte Duell klar für sich entschieden und mit dem 24:15-Auswärtssieg am 27. Februar 2021 den höchsten Erfolg in der Geschichte eingefahren. Doch drei Monate zuvor musste man sich in eigener Halle mit 26:27 geschlagen geben. „Wir wissen um unsere Stärken und werden diese versuchen auszuspielen. Die Mannschaft ist hochmotiviert, die Punkte in Feldkirch zu behalten“, betont Kapitänin Elisabeth Vidal kämpferisch. Beim Tabellen-5. steht hinter dem Einsatz von Flügelspielerin Linda Feierle-Scheidbach verletzungsbedingt ein Fragezeichen. Sicher nicht dabei ist die Kroatin Andrea Klaric, deren Vertrag in der Winterpause aus beruflichen Gründen aufgelöst wurde.

Apropos Auflösung? Auch bei SSV Schoren hat mit Beatrix Kerestely eine Spielerin den Verein verlassen. Die ÖHB-Juniorenteamspielerin ist zurück in die Schweiz zum HC Rorschach-Goldach gewechselt. Im ewig jungen Prestigeduell wird Sabine Kainrath ein kurzfristiges Comeback auf der SSV-Trainerbank geben. Kainrath, von Sommer 2015 bis Dezember 2017 bereits Cheftrainerin und seit damals im Nachwuchsbereich tätig, wird das in Quarantäne befindliche Trainerduo Emanuel Ditzer und Laszlo Szövets interimistisch vertreten. „Ich erwarte eine enge Partie. Ob wir Feldkirch ärgern können, wird auch davon abhängen, ob wir die zweimonatige Spielpause kompensieren können“, so Kainrath.

Handball

WHA-Meisterliga der Frauen 2021/22

Grunddurchgang

HC Sparkasse BW Feldkirch – SSV Dornbirn-Schoren Samstag, 17 Uhr

Sporthalle Reichenfeld, SR Dautovic/Tufegdzic

Tabelle  1. Hypo Niederösterreich (M) 9  9  0  0  349:190  +159  18

  2. WAT Atzgersdorf  8  7  1  0  249:198  +51 15

  3. MGA Fivers  9  5  2  2  264:257  +7 12

  4. Handball Wr. Neustadt  10  5  1  4  288:293  -5  11

  5. HC Sparkasse BW Feldkirch  10  4  3  3  276:296  -20  11

  6. UHC Stockerau  8  4  1  3  204:209  -5 9

  7. SC Ferlach/Feldkirchen  8  3  0  5  236:224  +12  6

  8. SSV Dornbirn Schoren  7  3  0  4  169:191  -22  6

  9. Union Korneuburg (A)  9  3  0  6  245:292  -47 6

 10. HIB Handball Graz  9  2  1  6  259:292  -33 5

 11. Bruck/Trofaiach Füchse  9  2  0  7  231:280  -49 4

 12. UHC Eggenburg  10  1  1  8  255:303  -48 3

Nächste Spiele der Ländle-Klubs: HC Sparkasse BW Feldkirch – Union Korneuburg, 22. 1., 19 Uhr; SSV Dornbirn-Schoren – Handball Wr. Neustadt, 22. 1., 19 Uhr; SSV Dornbirn-Schoren – Handball Wr. Neustadt (Cup-Achtelfinale), 23. 1., 14.30 Uhr; SC Ferlach/Feldkirchen – HC Sparkasse BW Feldkirch, 29. 1., 18 Uhr; SSV Dornbirn-Schoren – WAT Atzgersdorf, 29. 1., 19 Uhr

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