Dornbirn vermasselt Kellerduell

Sport / 21.01.2022 • 23:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Dornbirn vermasselt Kellerduell
Lange sah es danach aus, als könnte Linus Lundin gegen Linz ohne Gegentor bleiben. Am Ende ging der Schwede bei seiner Premiere in Dornbirn-Tor aber mit einer Niederlage vom Eis. KlH

Eine 2:0-Führung war für die Bulldogs zu wenig, am Ende setzte sich Linz durch.

Dornbirn Fünf Minuten vor dem Ende führten die Bulldogs gegen Linz mit 2:0. Es schien so, als ob es mit dem ersten DEC-Sieg im neuen Jahr endlich klappen würde. Doch der Vorletzte kassierte gegen das Schlusslicht bis zum Ablauf der regulären Spielzeit noch den Ausgleich zum 2:2. Es kam noch schlimmer, denn nach einer torlosen Verlängerung entschieden die Linzer die Partie im Penaltyschießen für sich. „Es war schrecklich, wie wir gegen Ende des Schlussdrittels gespielt haben.“ DEC-Coach Kai Suikkanen konnte sein Entsetzen über die fünfte Niederlage in Folge nicht verbergen. Ob die Partie am Sonntag gegen Graz (16 Uhr) eine Veränderung bringt, kann allerdings bezweifelt werden.

Viele Chancen, wenig Treffer

Mit Neuzugang Linus Lundin im Tor, gingen die Bulldogs in das erste von drei Heimspielen innerhalb von fünf Tagen. Die Gastgeber erwischten gegen Linz den besseren Start und führten bereits nach fünf Minuten. Simeon Schwinger lenkte einen Schuss von Matt Spencer in die Maschen. Jedoch verpassten die Messestädter im Startdrittel nachzulegen. So vergab Kevin Hancock bis zur Pausensirene gleich dreimal. In der siebten Minute kam er im Slot frei zum Abschluss, doch Linz-Keeper Jared Coreau war zu Stelle. Genauso wie vier Minuten später, als ein gegnerischer Verteidiger über das Spielgerät wischte und Hancock alleine vor dem Linzer-Kasten stand. Doch sein überhasteter Schuss war für Coreau kein Problem. In der 16. Minute probierte es der Dornbirn-Stürmer nach einem Solo mit einem Heber. Allerdings ging der Puck knapp über das rechte Kreuzeck.
Mit einer verpassten Möglichkeit startete auch das Mittedrittel. Davis Vandane versuchte es aus der Distanz, aber die Stange verhinderte den nächsten Treffer. In der 29. Minute schlug sich das spielerische Übergewicht der Dornbirner dann endlich im Ergebnis nieder. Nach einem Schuss von Nick Ross brachte Coreau die Scheibe nicht unter Kontrolle und Colton Beck staubte zum 2:0 ab. Die Stahlstädter taten nun mehr für das Spiel. In der 33. Minute rettete Lundin bei einem Schuss von Gerd Kragl mit dem Schoner. Kurz danach hatte Shwan O’Donnell die nächste DEC-Chance. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Nikita Jevpalovs blieb sein Schuss zwischen Coreaus-Schonern hängen.
Das Schlussdrittel hatte lange nur wenig zu bieten, bis eben auf die zwei Black Wings-Treffer durch Colin Smith (56.) und Will Pelletier (59.). In der darauffolgenden Verlängerung waren die Bulldogs komplett von der Rolle und Lundin verhinderte mit einigen starken Paraden das vorzeitige Aus. Im Penaltyschießen traf Smith als einziger und entschied so das Match. ABR