Lundin hält Sieg gegen Ex-Team fest

Sport / 23.01.2022 • 23:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Lundin hält Sieg gegen Ex-Team fest
Mehr als einmal ging es vor dem Gehäuse von Linus Lundin turbulent zu, der Torhüter der Bulldogs ließ aber gegen sein ehemaliges Team Graz nur einen Gegentreffer zu. GEPA

Dornbirn setzte sich gegen den EC Graz mit 2:1 durch.

Dornbirn „Der Unterschied zum Freitag war, dass wir das Schlussdrittel nicht verbockt haben.“ Simeon Schwinger war es, der bereits in der 30. Minute zum 2:1-Sieg gegen Graz traf. Allerdings stand dieser Erfolg vor allem in den letzten 20 Minuten mehrmals auf der Kippe. Doch DEC-Keeper Linus Lundin ließ sich nicht mehr bezwingen. Mit einer Fangquote von über 97 Prozenz war er einer der Gründe für den ersten Erfolg im neuen Jahr. „Es war nicht unser bestes Spiel aber wir haben einfach gespielt und das war erfolgreich“, meinte Bulldogs-Trainer Kai Suikkanen.
Der Schwede im Dornbirner Gehäuse, der im Herbst 2018 acht Partien für die Murstädter absolvierte, hatte gegen sein Ex-Team von Anfang an genug zu tun. Die Statistik zählte im Startdrittel bereits 13 Torschüsse der 99ers, Dornbirn brachte es auf fünf. Dabei waren die ersten 20 Minuten bei weitem nicht so klar, wie dieser Vergleich vermuten ließe. Die Bulldogs verteidigten geschickt und wenn es brenzlig wurde, war Lundin zur Stelle. In der vierten und siebten Minute ließ er sich von Daniel Oberkofler nicht übertölpeln. In der 15. Minute behielt er gegen Dominik Grafenthin die Oberhand, der völlig frei vor ihm zum Abschluss kam. Kurz nach dieser Topchance der Steirer folgte die beste Möglichkeit der Gastgeber in Drittel eins. Nach einem Vorstoß legte Vladimir Ruzicka quer, aber die Abnahme von Pavel Padakin fiel zu zentral aus.

Frühe Entscheidung

Nach einem druckvollen Powerplay der Gäste, das die Messestädter unbeschadet überstanden, schien es mit dem 0:0 in die Pause zu gehen. Doch 36 Sekunden vor dem Ende entwischte Lukas Kainz der DEC-Abwehr. Seinen Alleingang beendete er mit einem erfolgreichen Schuss ins kurze Eck. Beinahe hätten die Gäste in den beiden ersten Minuten des Mitteldrittels nachgelegt. Padakin saß eine Strafe ab, aber der numerische Vorteil der Steirer blieb ohne Folgen. Im Gegenteil, kurz nach der Dornbirner Unterzahl stand es 1:1. Padakin, der von der Strafbank kam, schnappte sich hinter dem gegnerischen Gehäuse den Puck, umkurvte dieses und überraschte 99ers-Rückhalt Christian Engstrand (23.).
Sieben Minuten später stellte Schwinger auf 2:1. Ein Zuspiel von Vladimir Ruzicka schlenzte der Bulldogs-Angreifer aus spitzem Winkel ins lange Eck.
Wie schon gegen Linz wurde es im Schlussdrittel turbulent. In der 47. Minute setzte der Grazer Angreifer Joey Martin die Scheibe an die Stange. Die Heimischen wiederum konnten zwischen der 50. und 55. Minute zwei Überzahlmöglichen nicht nutzen. So hielten die Bulldogs die 99ers-Hoffnungen bis zur Schlusssekunde aufrecht. Aber Simon Hjalmarsson (59.) und Martin (60.) brachten die Scheibe nicht mehr an Lundin vorbei. ABR