In „falscher“ Gewichtsklasse lief Plank zur Topform auf

Sport / 30.01.2022 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Karateka Bettina Plank musste sich beim Jahresauftakt bei Serie-A-Turnier in Pamplona erst im Finale geschlagen geben.Karate Austria
Karateka Bettina Plank musste sich beim Jahresauftakt bei Serie-A-Turnier in Pamplona erst im Finale geschlagen geben.Karate Austria

Rang zwei für Vorarlbergs Karate-Ass zum Jahresauftakt.

Pamplona In Topform agierte Bettina Plank zum Jahresauftakt beim Serie-A-Turnier in Pamplona (Spa). Mit fünf Siegen war die Olympia-Bronzene in der 55 kg-Klasse (49 TN aus 17 Nationen) ins Finale gestürmt. Gegen die um zehn Zentimeter größere U-18-Europameisterin Mia Bitsch musste die Feldkircherin dann tief in die Trickkiste greifen, um den Reichweiten-Nachteil zu umlaufen. Das nutzte die Deutsche 58 Sekunden vor Schluss perfekt aus, setzte eine Fausttechnik und ging 1:0 in Führung. Die 29-Jährige legte 22 Sekunden vor Schluss mit einem Waza-Ari nach. Doch die Kampfrichter gaben den Treffer nicht. Mit Silber in der „falschen Gewichtsklasse“ kann Plank aber hochzufrieden sein: „Ich wollte eigentlich nur einen guten Kampfrhythmus für den Premier League-Auftakt Mitte Februar finden. Das hat sehr gut geklappt“, freute sich die Heeressportlerin, welche die EM Ende Mai in der Türkei und die World Games im Juli in Birmingham als Hauptziele 2022 ins Auge gefasst hat.

Sportgymnasiasten zeigen auf

Ein Bilderbuchdebüt auf internationaler Ebene feierte Hamsat Israilov (60 kg, 45 TN): Der Lustenauer verlor erst im Poolfinale gegen Aymane Takzima (Ukr). In der K.-o.-Runde folgte nach dem 4:1 gegen den Spanier Raul Claver im Kampf um Bronze ein 0:4 gegen Carmine Luciano aus Italien. Trotz der Niederlage glänzte Rang fünf für den Sportgymnasiasten „wie eine Medaille“ und war der größte Karriere-erfolg.

Ebenso eine Talentprobe lieferte Hanna Devigili (18) ab. Die Götznerin, angehende Maturantin am Sportgymnasium, belegte in der 61 kg (48 TN) den neunten Rang bei ihrem ersten Turnier auf Topniveau in der Frauenklasse.

„Ich wollte eigentlich nur einen guten Kampfrhythmus, dafür hat es sehr gut geklappt.“

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