Im Kellerduell wartet zähe Kost

Sport / 31.01.2022 • 22:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Kellerduell wartet zähe Kost
Shawn O‘Donell (r.) im Duell mit dem Ex-Dornbirner Ramon Schnetzer. Hartinger

Die Bulldogs empfangen das Schlusslicht aus Linz.

Dornbirn Die Dornbirner Bulldogs kommen mit zwei Siegen gegen Teams der oberen Tabellenhälfte zum Kellerduell. Nach dem 2:1-Erfolg in Klagenfurt und dem 3:2-Heimsieg nach Penaltys über Salzburg wartet auf den Ice-Zwölften mit den Black Wings Linz der Tabellennachbar. Mit Brian Lebler und Co. hat man noch eine Rechnung offen: Nach dem 5:4-Auswärtserfolg nach Overtime im Dezember verloren Stefan Häußle und Kollegen zuletzt in der Messeeishalle mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Gegen die Großen motivierter?

„Vielleicht sind wir gegen die starken Gegner etwas motivierter, vielleicht werden wir auch unterschätzt“, sucht Häußle einen Erklärungsversuch, warum es gegen den Meister und den Tabellenführer zuletzt so gut gelaufen ist. Weil die Linzer bisher zähe Kost für die Bulldogs waren, rät der Kapitän auch zu einem guten Beginn und Nachdruck über die volle Spielzeit: „Wir müssen vom Start weg bereit sein, der Strafbank fernbleiben und unsere Tormöglichkeiten nutzen.“ Gelingt gegen Linz ein Erfolg, wäre es der dritte in Serie – das gelang den Bulldogs in dieser Saison nur einmal, zwischen der siebten und neunten Runde.
Der Gegner aus der Stahlstadt verspielte zuletzt gegen Villach einen 3:0-Vorsprung, verlor 5:7. Die Mannschaft um den Vorarlberger Verteidiger Ramon Schnetzer erfüllte Colin Smith (Olten) und Maxim Lamarche (Grenoble) mangels Play-off-Chance den Wechselwunsch. Weil Rafael Rotter verletzt und Will Pelletier erkrankt ist, standen gegen den VSV nur drei Blöcke zur Verfügung. Aktuell sind die Black Wings auf der Suche nach einem Manager, u.a. wurde Dornbirns Cotrainer Rick Nasheim als Kandidat genannt. Zudem sucht der Ice-Klub eine engere Bindung zum AHL-Verein Steel Wings, bei dem Philipp Lukas das Zepter führt.

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