Heimvorteil für die Ländle-Asse

Sport / 02.02.2022 • 19:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kilian Meusburger hat im Einzel und im Doppel mit Rene Nichterwitz realistische Chancen bei den Heimtitelkämpfen. VN/DS
Kilian Meusburger hat im Einzel und im Doppel mit Rene Nichterwitz realistische Chancen bei den Heimtitelkämpfen. VN/DS

Badminton-Titelkämpfe in Dornbirn.

Dornbirn Bereits zum 65. Mal werden von Freitag bis Sonntag die Badminton-Staatsmeister ermittelt. Vorarlberg ist dabei nach der Premiere 2012 in Wolfurt und den Titelkämpfen 2013 und 2018 in Feldkirch zum vierten Mal Gastgeber. Insgesamt sind für die fünf Bewerbe in der VBV-Trainingshalle auf dem Messegelände in Dornbirn 68 Aktive gemeldet. Alle Teilnehmer müssen einen PCR-Test vorweisen, für die Zuschauer gilt die 2-G-Regelung.

Meusburger gefordert

Im Einzel der Herren steht Kilian Meusburger vom UBSC Wolfurt aus heimischer Sicht im Mittelpunkt des Geschehens. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Vorjahr hat sich der 21-Jährige zum Ziel gesetzt, sich nicht zu verschlechtern. „Obwohl ich auf Position zwei gereiht bin, sollte man die Setzliste nicht überbewerten. Es ist trotz der Absage von 2021-Vizemeister Wolfgang Gnedt noch immer eine Vielzahl von starken Spielern gemeldet, die man zuerst bezwingen muss“, erklärt Meusburger, der im März letzten Jahres ein Bachelorstudium für Statistik an der Uni Wien begonnen hat. „Obwohl ich bei meiner Ausbildung täglich mit Zahlen und Fakten zu tun habe, wäre es mir egal, wenn ich die Position zwei überspringen könnte und gleich auf die erste Position springen würde“, betont Meusburger. Größter Wiedersacher im Vorhaben, acht Jahre nach dem Titel-Doppelpack von David Obernosterer 2013 und 2014 die Krone ins Ländle zu holen, ist sicher der topgesetzte 2021-Olympistarter Luka Wraber.

Im Doppelbewerb ist Meusburger zusammen mit Rene Nichterwitz auf Position eins gereiht und hofft, dass nach Bronze 2020 und Silber bei den letzten Titelkämpfen vor fünf Monaten diesmal der Sprung auf das oberste Podest gelingt.

Das Glücksgefühl, bei Heimtitelkämpfen ganz vorne zu stehen, kennt Doppelspezialistin Serena Au Yeong bereits. Die 21-jährige Rankweilerin kürte sich 2017 und 2018 (mit Sabrina Herbst) und in den letzten beiden Auflagen mit Katharina Hochmeier zur Meisterin im Doppel und ist auch diesmal ganz klar zu favorisieren.

Neben all den Genannten hat Vorarlberg aber noch weitere heiße Eisen im Kampf um die Medaillen. Im Einzel und Doppel ist Alexandra Mathis jeweils auf Platz drei eingestuft und im Mixed dürfen sich Lena Kremmel/Nichterwitz, Au Yeong/Gustav Andree sowie Lena Rumpold/Simon Bailoni realistische Chancen ausrechnen.

Serena Au Yeong hat die fünfte ­Goldene im Damendoppel im Visier. 
              
              ÖBV/Plohe

Serena Au Yeong hat die fünfte ­Goldene im Damendoppel im Visier.

ÖBV/Plohe