Der Wind macht allen zu schaffen

Sport / 04.02.2022 • 18:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Max Franz fährt im Training um das vierte ÖSV-Abfahrtsticket.apa
Max Franz fährt im Training um das vierte ÖSV-Abfahrtsticket.apa

Max Franz gab in Abfahrts-Qualifi­kation Gas.

yanqing Max Franz hat im zweiten Training der Ski-Herren bei den Olympischen Spielen in Yanqing deutlich gemacht, dass er am Sonntag unbedingt einen Startplatz in der Abfahrt haben will. Als Zweiter hatte der Kärntner bei eisigkalten und extrem windigen Verhältnissen nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Aleksander Aamodt Kilde. Der mit Franz um das letzte Ticket im ÖOC-Team konkurrierende Otmar Striedinger lag als 23. 1,02 zurück.

Wegen des starken Windes war das zweite Training eine Stunde später als geplant gestartet worden. Matthias Mayer reihte sich als Zwölfter ein (+0,62), Vincent Kriechmayr als 15. (+0,71), Daniel Hemetsberger als 17. (+0,87). „Den Wind beurteilen wir später, das sehen wir auf dem Video ganz gut. Die Trainer werden sich auch ein paar Notizen gemacht haben, was bei wem los war“, sagte Franz. Er habe einiges schon ganz gut getroffen. „Und bei der Mittelstation war ich gestern schon frech und heute noch frecher. Der untere Teil hat mir gestern besser gefallen“, ließ er die Fahrt Revue passieren.

„Du musst dich schon empfehlen“

Er habe die Chance, sich ins Team zu fahren, und sei dankbar dafür. „Du musst in jedem Training zeigen, dass du es richtig willst und dabei sein willst. Du musst dich schon empfehlen. Auf der anderen Seite wäre es cool, auch was zu probieren, einen anderen Ski. Dafür ist keine Zeit.“ Striedinger nahm an Erfahrung mit, dass es „vom ersten Tor bis ins Ziel weht“, so sei alles schwer einzuschätzen. „Meine Fahrt war sehr in Ordnung, die Piste taugt mir auch.“ Aufgrund der Qualifikation müsse er schon Gas geben. „Ich habe nicht getrödelt, aber gegen den Wind kann man nichts machen.“