Dornbirn als Znojmos Lieblingsgegner

Sport / 04.02.2022 • 22:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Für die Bulldogs war gegen Znojmo wieder nichts zu holen, im vierten Saionduell gab es die ebenso vielte Niederlage.©Kamila Chmel/Znojmo
Für die Bulldogs war gegen Znojmo wieder nichts zu holen, im vierten Saionduell gab es die ebenso vielte Niederlage.©Kamila Chmel/Znojmo

Die Bulldogs verloren bei den Tschechen mit 4:7.

Znojmo Dornbirns Ausbeute gegen den HC Znojmo ist in dieser Saison sehr ernüchternd, denn der Vorletzte verlor alle vier Partien. Im letzten Aufeinandertreffen setzte es für die Bulldogs eine 4:7-Niederlage. „Auch wenn das Ergebnis nicht das Spielgeschehen widerspiegelt, sind sieben Gegentreffer natürlich viel zu viel“, erklärte Philipp Pöschmann. Heute (19.15 Uhr) folgt für Stefan Häußle und Kollegen gegen Villach bereits das siebtletzte Match in dieser Saison. Die bisherigen beiden Meisterschaftsduelle waren jeweils eine klare Angelegenheit für den VSV.

Optimale Chancenauswertung

Znojmo setzte die Bulldogs von Beginn an unter Druck. In der dritten Minute umkurvte Radim Matus das DEC-Gehäuse und erwischte Goalie David Madlener beinahe am falschen Fuß. Doch der konnte gerade noch Schlimmeres verhindern. In der 12. Minute hatte der Dornbirn-Rückhalt dann Glück. Einen Schuss von Jan Bartko musste er prallen lassen. Den darauffolgenden Rebound brachte Bartko nicht ins leere Tor. Die Gäste, die ohne die angeschlagenen Pavel Padakin und Vladimir Ruzicka antraten, holten aus ihren wenigen Vorstößen das Optimum heraus. Nach einem Konter lenkte Pöschmann in der 17. Minute den Puck durch die Schoner von Adler-Keeper Pavel Kantor zur Führung in die Maschen. 20 Sekunden vor Drittelende erhöhte Kevin Hancock in Überzahl auf 2:0.

20 Minuten später blieb von diesem überraschenden Vorsprung nichts mehr übrig. Die Bulldogs lagen mit 2:3 zurück. Obwohl Anthony Luciani bereits in der 22. Minute der Anschlusstreffer gelang, waren es die Gäste, die danach den gefährlicheren Eindruck hinterließen. Nur ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Dafür drehte Znojmo in der 36. Minute mit einem Doppelpack die Partie. Zuerst überraschte Sebastian Gorcik mit einem Schlagschuss von der blauen Linie Madlener. 19 Sekunden später übertölpelte Filip Ahl zuerst mehrere DEC-Spieler, um dann die Scheibe zum 2:3 ins Tor zu befördern.

Munteres Toreschießen

Allerdings gelang den Bulldogs im Schlussdrittel umgehend die richtige Antwort. Nachdem Nikita Jevpalovs (42.) der Ausgleich glückte, erzielte eine gute Minute später Colton Beck im Powerplay das 4:3. Dieser Vorsprung hielt lediglich 17 Sekunden, da Madlener einen Schlenzer von Adler-Verteidiger David Stranksy nicht unter Kontrolle brachte. Acht Minuten vor dem Ende führte Ahl die Heimischen mit dem fünften Treffer endgültig auf die Siegerstraße. Zwar hatten die Bulldogs noch einige gute Ausgleichsmöglichkeiten, wie einen Lattenschuss durch Beck (56.), doch den Puck brachten nur mehr die Tschechen über die Torlinie. Radek Prokes in Überzahl (59.) und Ulf Younan (60.) sorgten für den Endstand. ABR

„Sieben Tore sind viel zu viel, auch wenn das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt.“