Enttäuschung bei Scheyer nach Abfahrts-Aus

Sport / 14.02.2022 • 22:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christine Scheyer war nach der zweiten Trainingsfahrt schnell klar, dass es für einen Startplatz in der Abfahrt nicht gereicht hatte.ap
Christine Scheyer war nach der zweiten Trainingsfahrt schnell klar, dass es für einen Startplatz in der Abfahrt nicht gereicht hatte.ap

Konzentration gilt der Kombination.

Yanqing Ohne Christine Scheyer ging die Damenabfahrt in der Nacht auf heute über die Bühne. Die Götznerin verlor das Qualifikationsduell der österreichischen Mannschaft um den vierten Startplatz im zweiten und entscheidenden Training gegen Tamara Tippler. Fixplätze hatten Mirjam Puchner, Ramona Siebenhofer und Cornelia Hütter.

Verkrampft gefahren

Scheyer war im Ziel schnell klar, dass es wohl nicht reichen würde. „Ich bin verkrampft gefahren, nie auf Zug gekommen. Im Flachen war eine Schicht drauf, da habe ich mir schwergetan, auf Speed zu kommen. Unten ist noch ein Fehler dazugekommen. Für mich ist es ziemlich klar, dass ich nicht dabei bin“, sagte sie vor dem Trainerentscheid, dass das vierte Ticket wohl an Tippler gehen würde. „Ich habe eine ziemliche Klatsche gekriegt, muss mich jetzt einmal beruhigen. Es ist Olympia, es war Quali, ich bin sehr enttäuscht, aber kann es nicht ändern.“ Sie werde sich nun für die Kombination nochmals motivieren, die habe sie immer eingeplant gehabt. Tippler hatte als Neunte 0,74 Sekunden Rückstand auf die Trainingsbeste Joana Hählen, Scheyer lag 1,66 zurück.

„Das Bild war relativ eindeutig“

„Tamara wird das Rennen fahren“, bestätigte dann auch Damen-Teamchef Christian Mitter. „Wir haben gesagt, es ist ein Trainerentscheid auf Grundlage des zweiten Trainings. Tamara war in jeder Sektion und im Ganzen eindeutig schneller. Es ist immer schwierig, weil man ein paar Sachen mitbedenken muss wie die Startnummern, Christine ist mit vier gefahren, Tamara mit zwanzig, aber trotzdem war das Bild relativ eindeutig.“

Für die mit einem Fixticket ausgestatteten Puchner (10./+1,06), Siebenhofer (13./+1,22) und Hütter (22./+1,71) ging es vor allem darum, ein gutes Gefühl auf der niedergewalzten Naturschneeauflage und die schnellste Linie auf der „Rock“ zu finden.

„Ich habe ein ziemliche Klatsche gekriegt, muss mich jetzt einmal beruhigen.“