„Stefan ist ein Teamplayer“

Sport / 14.02.2022 • 21:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Via Zoom bei Vorarlberg LIVE: „Jump-andreach“-Gründer Patrick Murnig.VN
Via Zoom bei Vorarlberg LIVE: „Jump-andreach“-Gründer Patrick Murnig.VN

Patrick Murnig über die Bedeutung der Goldmedaille für seinen Schützling.

Schwarzach Groß war die Freude über das Teamgold der ÖSV-Springer bei Patrick Murnig. Dies nicht nur als Personaltrainer von Stefan Kraft. Seit elf Jahren betreut der Harder, der in Absam wohnt, den Skispringer. „Die Zusammenarbeit ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt“, erzählt der 47-Jährige. „Man kämpft zusammen in schlechten Zeiten und macht Pläne in guten.“ Sein Schützling erlebte bislang eine durchwachsene Saison. „Stefan war über den Sommer verletzt, ist dann gut in die Saison gestartet und hat bei der Vierschanzentournee sein System verloren. Ist das weg, fehlt die Sicherheit. Und so ist er in die Winterspiele gestartet.“ Im Training sei schon vieles gut gewesen, doch im Wettkampf hätte er eben das „Messer zwischen den Zähnen“ ausgepackt. „Das wirkte bremsend.“ Täglich sei er mit Kraft telefonisch im Austausch gewesen. Deshalb ist er überzeugt, dass dieses Olympiagold mit Freunden als Mensch „bedeutsamer ist als eine Einzelmedaille“. Denn: „Stefan ist ein Teamplayer.“ Gefreut hat sich der Vorarlberger aber auch mit den heimischen Medaillengewinnern. Vor allem die Geschichten dahinter faszinieren Murnig. „Egal, wen ich jetzt nenne, sie alle haben Einzigartiges geschafft. Und sie sind Vorbilder für unsere Kinder. Sie zeigen, was möglich ist.“ Etwas möglich ist auch noch für einen zweiten Murnig-Schützling. Kombinierer Johannes Lamparter (20) ist heute im Olympiaeinsatz.