Wöber prophezeit Bayern „grauslichen“ Mittwoch

Sport / 14.02.2022 • 19:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Salzburg Der Mittwoch ist unstrittig der Höhepunkt der jüngeren heimischen Club-Fußballgeschichte. Der erste Auftritt der „Bullen“ in der K.o.-Phase der Champions League hat historische Dimensionen, dazu passt, dass mit Bayern München ein Gegner von Weltformat wartet. Salzburg-Abwehrchef Maximilian Wöber gab sich unbeeindruckt. „Ich glaube, die wissen genau, wie grauslich das am Mittwoch für sie wird“, meinte der 24-Jährige selbstbewusst.

Salzburg tankte mit dem 2:1 über Rapid weiteres Selbstvertrauen, in der mit 29.520 Zuschauern ausverkauften Red Bull Arena will man noch einen drauflegen. So unwahrscheinlich ein Weiterkommen gegen die Bayern auf dem Papier auch ist, finanziell wäre es einmal mehr lukrativ. Gut 47 Millionen Euro hat Salzburg in der laufenden CL-Saison an UEFA-Preisgeldern bereits eingenommen, zieht man ins Viertelfinale ein, kämen weitere 10,6 Millionen dazu.

Für Salzburg-Coach Matthias Jaissle (33) ist es auch ein Duell mit seinem um nur ein Jahr älteren Trainerkollegen und deutschen Landsmann Julian Nagelsmann. Der war bereits bei Hoffenheim als Nachwuchs-Coach tätig, als Jaissle dort noch als Aktiver kickte. Ralf Rangnick hatte auf beide prägenden Einfluss. Ein Vergleich bietet sich an, Jaissle will davon aber nichts wissen.