Medaillen waren in weiter Ferne

Sport / 15.02.2022 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zhangjiakou Norwegen hat sich nach einer dramatischen Schlussrunde Olympia-Gold in der Biathlon-Staffel der Männer geholt. Der russische Schlussläufer Eduard Latypow vergab beim letzten Stehend-Schießen einen klaren Vorsprung und musste sich am Ende hinter Norwegen und Frankreich noch mit Bronze begnügen. Österreichs Quartett mit David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer lag vor der Schlussrunde noch auf Platz sechs und wurde schließlich Zehnter.

Lemmerer lag auf dem angestrebten Top-Ten-Platz und leistete sich liegend nur einen Nachlader. Stehend ging aber gar nichts, zwei Strafrunden waren die Folge. Im Schlusssprint musste sich der 30-Jährige dem ukrainischen Schlussläufer um 0,4 Sekunden geschlagen geben. „Leider habe ich es nicht ins Ziel bringen können. Die Top 6 wären möglich gewesen. Die Jungs vorne haben einen super Job gemacht.“ Cheftrainer Ricco Groß resümierte zwiegespalten: „Wir haben lange gut mitgekämpft. Die Medaille war weit weg.“