„Das Tal muss nicht so tief sein“

Sport / 16.02.2022 • 21:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarz und Feller von den Verhältnissen überrascht.

Yanqing Es war nur Silbermedaillengewinner Johannes Strolz, der im Skistadion von Yanquing jubeln durfte. Für Manuel Feller kam im ersten Lauf nach starker Zwischenzeit vor dem Zielhang mit einem Einfädler das Aus, Michael Matt – als Halbzeit-7. aussichtsreich im Medaillenrennen – schied in der Entscheidung aus. „Es war schneller vorbei als es angefangen hat. So unwohl auf den ersten Toren habe ich mich die ganze Woche nicht gefühlt“, rätselte der Arlberger. Für Matt, vor vier Jahren in Pyeongchang Slalom-Bronzemedaillengewinner, war nach wenigen Toren Endstation.

Zu wenig Risiko

Von den Schneeverhältnissen überrascht wurde Feller. „Ich hatte ein bisschen zu wenig Grip, da hätte ich mehr Risiko gehen können, was das Material betrifft“, erklärte der Tiroler. Mit jedem Trainingstag hätten sich die Bedingungen geändert. „Am Anfang war es sehr schnittig und aggressiv, mit dem Schneefall hat es das Ganze glatter gemacht. Auf einmal hat es wieder minus 25 Grad und Wind und war wieder richtig spröde. Und jetzt mit dem Rutschen und der Bewegung auf der Piste ist es wieder glatter geworden.“

Marco Schwarz klassierte sich mit großem Rückstand nur als Halbzeit-25., verbesserte sich dank eines Skiwechsels in der Endabrechnung noch auf Platz 17. „Der zweite Lauf war okay. Das Material hat sich sehr gut angefühlt. Wenn ich eine etwas breitere Brust zur Zeit hätte, dann hätte ich sicher noch ein bisschen mehr Gas geben können. War eine sehr abenteuerliche Zeit da herunten, skifahrerisch sehr schlecht, würde ich sagen, das hat nicht gepasst. Der Servicemann hat vorher gesagt, wenn die Berge hoch sind, sind sie schön, das Tal muss nicht so tief sein.“