Rang sechs als Erfolgserlebnis im Langlauf

Sport / 16.02.2022 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jubel bei Stadlober und Unterweger.

Peking Österreichs Langlauf-Elite hat in den Teamsprint-Bewerben der olympischen Langlauf-Konkurrenzen von Zhangjiakou sehr gut abgeschnitten. Sowohl Teresa Stadlober/Lisa Unterweger als auch Michael Föttinger/Benjamin Moser schafften den Einzug ins Finale der Top Ten, in dem das Frauenduo sogar auf Endrang sechs kam und die Männer Zehnte wurden. Es siegte Deutschland vor Schweden bzw. Norwegen vor Finnland. Rang drei ging jeweils an das Russische Olympische Komitee.

Das ÖOC-Basisziel war unter jeweils 25 Paaren eben das Erreichen des Finales, und dann überraschten sich Stadlober und Unterweger selbst. „Den Finaleinzug haben wir so souverän geschafft und dann haben wir gesagt, wir können nur gewinnen“, sagte Stadlober. „Und man sieht, im Finale ist alles möglich. Wir haben beide ein Megarennen abgeliefert, wir haben beide ein Topmaterial gehabt. Das Team hinter den Kulissen hat Megaarbeit geleistet.“

Es sei ein Wahnsinnstag für den österreichischen Langlauf, so die Dritte des Skiathlons. Das Sahnehäubchen aus Sicht des rot-weiß-roten Duos war, die große Langlauf-Nation Norwegen (Achte) hinter sich zu lassen. Stadlober: „Mit dem hätten wir nicht gerechnet. Aber man sieht, auch große Nationen kämpfen einfach. Wir sind locker in das Rennen gegangen, haben gewusst, wir können nur gewinnen. Top 6 hat es noch nie gegeben im Damenlanglauf.“

Männer-Duo mit zehntem Rang

Waren Stadlober/Unterweger als Dritte ihres Semifinales weitergekommen, schafften es Föttinger/Moser als Vierte. Das war jeweils der Fix-Aufstieg, zwei Plätze wurden noch über die Zeit vergeben. Im Finale war in der dritten von sechs 1,5-km-Runden die Luft draußen. „Wir haben uns ziemlich geschossen im Halbfinale, wir haben voll investieren müssen. Die Guten müssen da nicht so drübergehen wie wir“, erläuterte Moser.