Mit Huber als Anschieber auf Medaillenjagd

Sport / 17.02.2022 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Will zum Abschluss eine Medaille holen: Kristian Huber im Viererbob.gepa
Will zum Abschluss eine Medaille holen: Kristian Huber im Viererbob.gepa

Der Vorarlberger hofft mit Benjamin Maier auf Edelmetall am Schlusstag.

Yanqing Rang 19 in Sotschi und sieben in Pyeongchang lauten die bisherigen Olympia-Ergebnisse von Benjamin Maier im Viererbob. Und schon lange nicht mehr war die Chance auf eine Medaille für Österreich so groß wie heuer in Yanqing. Erst dreimal gab es bisher Edelmetall bei Winterspielen, nach je einer Silbermedaille 1964 in Innsbruck und 1968 in Grenoble hatte als bisher Letzter 1992 in Albertville ebenfalls im Viererbob Ingo Appelt mit seiner Crew zugeschlagen – sogar per Gold-Coup. Nach dem „tollen Ergebnis“ als Fünfte im Zweierbob galt der Fokus gleich dem Vierer und damit der stärkeren Disziplin, die am Samstag und Sonntag auf dem Programm steht. „Das sind wir mit dem Material ganz vorne mit dabei. Es war immer alles auf den Viererbob ausgelegt“, versicherte Maier. „Das Ziel ist eine Medaille, alles andere wäre nicht wahrheitsgetreu. Wir sind in dieses Projekt gestartet, dass wir uns am Tag der Spiele in den Spiegel schauen und sagen können, wir haben alles dafür getan. Wir sind so gut vorbereitet wie möglich. Das was vom Ergebnis her rauskommt, ist es dann auch.“

Im Vierer kann er auf frische Kräfte vertrauen. Mit im Bob, der in der Olympiabahn Geschwindigkeiten von 138 bis 140 km/h erreichen wird, sitzen neben dem angesprochenen Markus Sammer zudem Sascha Stepan und Kristian Huber. Der 24-jährige Feldkircher ist damit als letzter Vorarlberger im Olympiaeinsatz.

Maiers 230 kg-Schlitten ist ohne Kufen 120.000 Euro wert, ein Kufensatz kostet zwischen 10.000 und 15.000 Euro. „Es ist ein sehr kostspieliger Sport, vor allem wenn man um Hundertstel kämpft. Da liegt jede Hundertstel im 10.000-Euro-Bereich.“