OLYMPIA sPLITTER

Sport / 17.02.2022 • 20:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wertanlage

Peking Das Maskottchen Bing Dwen Dwen ist der Renner und seit Tagen ausverkauft. Mit der Produktion kommen sie in China nur schwer hinterher. Zum Glück gibt es bald eine digitale Lösung. Zu den Peking-Spielen soll demnächst eine NFT-Kollektion auf den Markt kommen – und da darf der knautschige Panda natürlich nicht fehlen. NFT sind digitale Unikate, weder teilbar noch austauschbar. Man besitzt dann sozusagen einen neuen Meister. In manchen Kreisen gelten NFT sogar schon als Wertanlage.

Kälteschutz

Zhangjiakou Was tut man nicht alles gegen die Kälte? Im Langlaufstadion von Zhangjiakou sanken die Temperaturen in den vergangenen Tagen bis unter minus 20 Grad. Wer dort lange warten muss, wird automatisch kreativ. Ob technisches Personal, Journalisten oder Helfer, jeder hatte seine eigene Technik, um das Gefühl in Händen und Füßen nicht völlig zu verlieren. Vom energischen Armkreisen über Joggen in der Interviewzone bis zum wilden Herumhüpfen war alles dabei.

Rekord

Peking Täglich bejubeln die Olympia-Macher aufs Neue Quotenrekorde. Allein 600 Millionen Chinesen hätten im Fernsehen oder Internet schon Bilder von ihren Heim-Winterspielen angeschaut, rechnete IOC-Marketingchef Timo Lumme vor. Überall hohe Marktanteile im TV, sprunghaft gestiegene Zugriffe bei Streamingdiensten, so viele Sendestunden wie noch nie bei Winterspielen – um Bestmarken bei ihrem Kernprodukt sind sie beim Internationalen Olympischen Komitee nie verlegen. Zwei Milliarden Menschen weltweit haben demnach schon zumindest mal reingezappt, wenn Wintersport aus China lief. Ein Rekord natürlich.