Salzburgs Glaube an die Sensation lebt weiter

Sport / 17.02.2022 • 23:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Salzburg Auch wenn im Achtelfinal-Hinspiel wenige Minuten zum Glück gefehlt haben – glaubt RB Salzburg weiter an den großen Coup gegen den FC Bayern. Das Tor zum 1:1 von Kingsley Coman in der 90. Minute schmälerte die Zuversicht der „Bullen“ vor dem Rückspiel am 8. März keineswegs. Durch den Wegfall der Auswärtstorregel geht es in München beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Champions-League wieder bei null los.

Breite Brust

„Wir fahren mit breiter Brust nach München“, kündigte Salzburg-Trainer Matthias Jaissle. Der knapp verpasste Sieg – es wäre der erste österreichische Europacup-Erfolg über die Bayern seit Rapid 1967 gewesen – schmerzte nicht allzu sehr. „Unmittelbar nach dem Abpfiff war es eine kleine Enttäuschung. Aber insgesamt beziehungsweise ein paar Minuten oder Stunden danach wird der Stolz eher überwiegen. Die Jungs haben das richtig gut gemacht. Wie sie sich in jeden Ball hineingearbeitet und gefightet haben, das war schon aller Ehren wert“, sagte Jaissle.

Der Deutsche hatte im ersten Match eines österreichischen Klubs überhaupt in einer Champions-League-K.o.-Phase die jüngste Startformation in einem K.o.-Match der „Königsklasse“ seit fast 19 Jahren aufgestellt. Die Anfangs-Elf wies einen Schnitt von 23 Jahren und 242 Tagen auf, zuletzt war Ajax Amsterdam im April 2003 durchschnittlich um 37 Tage jünger. Mit jugendlicher Unbekümmertheit drängte man die Bayern an den Rand einer Niederlage. „Wir sind ein Klotz am Bein, sind jung, spritzig und können gegen jeden gewinnen“, erklärte Karim Adeyemi.