Akagündüz-Debüt für die Rothosen ging schief

Sport / 20.02.2022 • 20:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Erlebte kein schönes Debüt auf der FCD-Trainerbank: Muhammet Akagündüz.gepa
Erlebte kein schönes Debüt auf der FCD-Trainerbank: Muhammet Akagündüz.gepa

FC Dornbirn verliert Auftaktmatch in Amstetten mit 0:4.

Amstetten Der Frühjahrsauftakt der Messestädter ging mit dem 0:4 mächtig in die roten Hosen. Bereits im Hinspiel erlitt FC Dornbirn gegen Amstetten ein 0:6-Heim-Debakel. Sechseinhalb Monate später schenkten die Niederösterreicher dem FCD wieder vier Tore ein. Neben der hohen Pleite verlor Dornbirn auch noch Innenverteidiger Berk Cetin durch Ausschluss (83.). Die Auswärtspartie stand bereits im Vorfeld unter keinem gutem Stern, nicht weniger als elf Kaderspieler fehlten coronabedingt.

Mut wurde nicht belohnt

Drei Tore in nur sieben Minuten, davon zwei kurz vor dem Pausenpfiff waren für Dornbirn zu viel. Schon nach 17 Minuten schlenzte Philipp Schellnegger von der Strafraumgrenze den Ball ins rechte Kreuzeck zur Führung der Hausherren (17.). Peter Tschernegg erhöhte dann per sicher verwandeltem Foulelfmeter auf 2:0 (41.). Stefan Feiertag nach einem katastrophalen Abwehrfehler (44.) und Philipp Schellnegger (48.) mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel stellten den Endstand her.

Dabei legten die stark ersatzgeschwächten Dornbirner vor allem in der Anfangsphase trotz der vielen Absenzen einen couragierten Auftritt hin. Neuerwerbung Patrik Mijic (4.), Amir Abdijanovic (5.), Sebastian Santin (7.) und Florian Prirsch (10.) scheiterten am glänzend agierenden Keeper Dennis Verwüster, die Rothosen hätten in Führung gehen müssen. Dies taten dann die Hausherren und ließen in weiterer Folge nichts mehr zu. „Bis zum Rückstand hatten wir mindestens drei Hochkaräter. Wir haben das Spiel dann leider durch individuelle Fehler schon vor der Pause aus der Hand gegeben. Es war ein herber Rückschlager, aber wir wissen woran es gelegen ist. Wir haben nur das Toreschießen vergessen. Es wäre trotz der vielen Absenzen mehr möglich gewesen“, sagte ein enttäuschter Trainer Muhammet Akagündüz nach seinem missglückten Debüt auf der Trainerbank des FC Dornbirn. VN-TK