Medaillen als Auftrag weiter in den Sport zu investieren

Sport / 22.02.2022 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Land Vorarlberg wird Sportstrategie konsequent weiterverfolgen.

Bregenz „Wir sind ein Sportland und werden eines bleiben.“ Das Versprechen von Landeshauptmann Markus Wallner darf nach den Medaillengewinnen bei den Winterspielen 2022 in Peking durchaus als Auftrag verstanden werden. Als Auftrag, weiter in den Sport zu investieren. Sowohl in der Spitze als auch in der Breite. 13,9 Millionen Euro sieht das Landesbudget derzeit für den Sport vor. Davon fließen 3,5 Millionen in die Arbeit der Fachverbände, 2,5 Millionen in den Mannschaftsspitzensport, mit zwei Millionen Euro wird das Olympiazentrum Vorarlberg unterstützt, 2,7 Millionen sind für die Infrastruktur und 1,2 Millionen für den Nachwuchs.

In Bezug auf den Breitensport hob Sportlandesrätin Martina Rüscher den Sporthärtefond für Vereine in der Pandemie hervor, gleichzeitig betonte sie ihre Freude darüber, dass in zwei Pilotregionen in Vorarlberg ab Sommer die tägliche Bewegungseinheit Einzug in die Schule halten wird.

In Bezug auf die Investitionen in den Spitzensport werde man konsequent den Weg des Leistungsprinzips weiterverfolgen, nachdem man sich vor Jahren vom Gießkannenprinzip verabschiedet hat. Rüscher sieht es als Aufgabe des Landes „Impulse zu setzen und das Umfeld für eine nachhaltige Sport- und Bewegungskultur zu schaffen. Diesbezüglich betonte sie noch einmal das Programm „Success is a Mindset“. Das Projekt verfolgt das Ziel, Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und zu begleiten. Athleten und Athletinnen soll es gelingen, alle Rahmenbedingungen in eine für sie individuelle Stimmigkeit zu bringen. Wie zuletzt geschehen bei den Winterspielen in Peking. VN-cha

„Die Medaillen sind ein Auftrag an uns, weiter in den Sport zu investieren.“