Manipulation von Katar aufgeflogen

Sport / 28.02.2022 • 21:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Frankfurt am Main WM-Gastgeber Katar soll weder Kosten noch Mühen gescheut haben, den einstigen deutschen Spitzenfunktionär Theo Zwanziger von seiner kritischen Haltung gegenüber dem Wüstenemirat abzubringen. Der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes mit Sitz in der FIFA-Exekutive sollte einem Bericht zufolge von der Firma eines ehemaligen CIA-Agenten beeinflusst werden. AP-Unterlagen zufolge sollen aus Katar allein 10 Millionen US-Dollar (heute rund 9 Millionen Euro) geflossen sein, um den Katar-kritischen Funktionär zu bespitzeln und letztlich „umzudrehen“. Beauftragt dafür war demnach die vom früheren CIA-Mann Kevin Chandler gegründete Firma Global Risk Advisors (GRA). Für deren Projekt „Riverbed“ („Flussbett“) sollen ursprünglich sogar 27 Millionen Dollar vorgesehen gewesen sein.