Diese Medaille hat Magdalena Egger noch gefehlt

Sport / 06.03.2022 • 21:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Diese Medaille hat Magdalena Egger noch gefehlt
Die zweifache Goldmedaillengewinnerin Magdalena Egger mit Victoria Olivier, die sich Kombi-Bronze sicherte. ÖSV-Schrammel

Bei der Junioren-WM in Panorama wächst der Medaillensatz der VSV-Läuferin weiter. Magdalena Egger holte am Wochenende bei der Junioren-WM Gold im Super G und Silber in der Kombination.

Panorama In jedem Rennen eine Medaille – für Magdalena Egger läuft es bei der Junioren-WM in Kanada weiter optimal. Am Wochenende kamen im Super G und in der Kombination zwei weitere Medaillen hinzu. „Der Traum geht weiter“, sagte die 21-Jährige aus Lech, nachdem sie in der zweiten Speeddisziplin ebenfalls zu Gold gerast war. Mit Victoria Olivier als Dritte stand eine weitere Vorarlbergerin auf dem Podest. „Es ist einfach wunderschön, mit einer guten Freundin hier zu stehen“, freute sich Egger mit der 17-jährigen Wälderin. Olivier selbst wollte es lange nicht wahrhaben, ließ sich erst nach der letzten Läuferin gratulieren und war danach überglücklich. „Ich weiß gar nicht, wann ich das realisieren werde. Die Dritte im Bunde, die Montafonerin Amanda Salzgeber (20) ist ausgeschieden.

„Medaille ist Medaille, außerdem hat mir die Silberne ja noch
gefehlt.“

Magdalena Egger nach Silber in der Kombination

Medaillensatz

Am Sonntag komplettierte Egger ihren Medaillensatz bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Nach fünfmal Gold und einmal Bronze gab es für sie in der Kombination die Silbermedaille. Die Freude war dementsprechend groß. „Ich habe nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen“, freute sich Egger und fügte hinzu: „Medaille ist Medaille, und die Silberne hat mir noch gefehlt.“ Letztendlich sei es nicht leicht gewesen, denn die Piste sei sehr spurig gewesen und die Spur führte weit um die Tore. „Vielleicht habe ich mich dadurch beim Fahren ein wenig einschüchtern lassen“, urteilte sie mit ein wenig Abstand. Mit der 17. Slalomzeit reichte es für die dritte Medaille in Panorama. Olivier fuhr im Slalom auf Platz 27, was in der Endabrechnung für Rang zwölf reichte.
Egger hält nunmehr bei sieben WM-Medaillen in der Juniorenkategorie und zog mit Anna Fenninger, die es auf vier Mal Gold, zwei Silberne und eine Bronzene gebracht hatte, gleich. Vor der Lecherin liegen mit neun Medaillen nur Maria Riesch (5/2/2), sowie Sabine Ginther (6/2/-) und Julia Mancuso (5/-/3) mit jeweils acht Stück. Egger war übrigens die erste Läuferin, die ihren Titel auf der Abfahrt verteidigen konnte. Seit 2003, als Tamara Wolf siegte, holte keine ÖSV-Läuferin auf der schnellsten Skidisziplin den Titel. In der Kombination brachten neben Egger (2020) Elisabeth Kappaurer (2014) und Cornelia Meusburger (1991) Gold ins Ländle, Silber Anita Wachter (1985) sowie Bronze Katja Wirth (2000).
Im Super-G gab es WM-Titel neben Egger im Jahr 2020 auch noch für Nina Ortlieb (2016), Silber für Magdalena Kappaurer (2021) sowie Bronze für Michelle Morik (2010) und Egger (2021).

Kein optimales Wochenende

Weniger gut lief es für Lukas Feurstein. Im Super G erreichte der Mellauer den 19. Rang. Aufgrund der 1,84 Sekunden Rückstand riskierte der 20-Jährige im Kombinationsslalom viel. Am Ende war es zu viel. Feurstein war einer von 30 (!) Läufern, die ausschieden. VN-ko-cha