Christian Klien mischte vorne mit

Sport / 04.04.2022 • 21:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christian Klien und seine Kollegen von JP-Motorsport zeigten beim Saisonstart in Imola auf.hb/JPM
Christian Klien und seine Kollegen von JP-Motorsport zeigten beim Saisonstart in Imola auf.hb/JPM

Platz fünf in Imola zum Auftakt der GT-Worldchallenge.

Imola Beim ersten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft der GT-Worldchallenge Europa in Imola wurde Christian Klien (39) im McLaren 720S des JP-Motorsport-Teams mit 20,6 Sekunden Rückstand auf das Siegerteam sehr guter Fünfter. Platz eins ging nach 94 Runden an das belgische Audi-Team WRT mit den Fahrern Laurens Vanthoor/Kelvin van der Linde/Charles Weerts. Es waren bei ungewöhnlicher Kälte 50 europäische Spitzen-GT3-Teams am Start, viele davon werkseitig geführt oder unterstützt.

„Unser personelle Aufstockung im Technik-Personalbereich hat sich gelohnt, wir drei Fahrer konnten in einem sehr gut laufenden Auto das ganze Rennen hindurch das Renntempo der Topteams halten“, zeigte sich Klien, für den Imola schon in der Formel 1 die Lieblingsstrecke war, sehr zufrieden.

Auf Schlagdistanz zu Rang drei

Fünfte in der Startaufstellung, nur einmal beim ersten Boxenstopp kurzfristig auf Platz sieben zurückgefallen, lag der von Klien, Vincent Abril (Fra) und Dennis Lind (Den) gesteuerte McLaren vor dem letzten Renndrittel sogar auf Schlagdistanz zum drittplatzierten Audi des Sainteloc-Teams. In der Schlussphase des Drei-Stunden-Rennens hielt Lind als Fünfter schließlich den Werks-Porsche, die zwei schnellsten Ferrari sowie den britischen McLaren hinter sich und JP-Motorsport setzte sich als vielbeachteter Fünfter des ersten Saisonrennens durch.

Von den gestarteten Österreichern in diesem Rennen war Klien im fünftplatzierten McLaren der Schnellste, ein Platz dahinter der Steirer Klaus Bachler im Porsche. Der junge Wiener Nicolas Schöll (Audi) wurde Sechzehnter. Valentino Rossi beeindruckte bei seinem ersten Autorennen mit schnellen Runden und durch Gleichmäßigkeit, aber auch dadurch, das er einmal durch die Boxenstraße fuhr, weil er seinen Platz nicht fand. Der neunfache Moto-GP-Champ wurde im WRT-Audi mit der Nummer 46 Siebzehnter.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.