De Matos sei Dank!

Sport / 10.04.2022 • 20:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit seinem verwandelten Elfmeter zum 1:0 erlöste André Luis Viana de Matos (l.) die Göfner. Hier setzte er sich im Duell gegen Petros Fink (r.) durch. STIPLOVSEK
Mit seinem verwandelten Elfmeter zum 1:0 erlöste André Luis Viana de Matos (l.) die Göfner. Hier setzte er sich im Duell gegen Petros Fink (r.) durch. STIPLOVSEK

Nach 1:0-Heimsieg gegen Andelsbuch: Göfis bleibt im Aufstiegsrennen um VN.at-Eliteliga.

Göfis Die Oberländer sind vor der englischen Woche an Ostern auf Tuchfühlung zu den drei Erstplatzierten zu Alberschwende, Altach Juniors und Lochau. Der Rückstand auf den Tabellenführer aus dem Bregenzerwald beträgt nur vier Zähler. Nach zwei Niederlagen im Frühjahr feierte die Elf um Trainer Rainer Spiegel einen knappen 1:0-Heimerfolg im Spitzenspiel der Vorarlbergliga gegen den Fünften Andelsbuch. Goldtorschütze für die Göfner war der Brasilianer André Luis Viana de Matos.

Per Strafstoß zum Glück

Der Mittelfeldspieler verwertete den fälligen Strafstoß nach Foulspiel an Teamkollege Jonas Schwarz bombensicher und ließ den treuen Anhang jubeln (69.). Ohne Pablo Henrique und David Palombo – die verletzt fehlten – durften sich Lukas Allgäuer und Co. schon zum achten Mal zuhause über drei Punkte freuen. Der Sportplatz Hofen bleibt damit fest in Göfner Hand.

Eigentlich war es das Spiel der vergebenen Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Der Hausherr konnte trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten von Jonas Schwarz (6./21./63.) und de Matos (9./45./65.) kein Kapital daraus schlagen.

Andelsbuch bezog nach zwei Zu-Null-Siegen im Frühjahr die erste bittere Niederlage. Allerdings hat sich das die Elf um Trainer Rene von der Thannen selbst zuzuschreiben. Guilherme Junio da Silva (7./34.), Petros Fink (26.), Maximilian Meusburger (35.), Nico Kleber (41.) und Tobias Koch (54.) vergaben Topchancen oder scheiterten am glänzenden Göfner Schlussmann Raphael Schwarz. Zudem haderten die Wälder mit dem Unparteiischen, weil ein Elfmeterfoul an Petros Fink ungeahndet blieb (73.). Nach einem Schuss vom eingewechselten Stephan Kleber rettet der Göfner Verteidiger Lukas Pasqualini für den geschlagenen Torhüter Raphael Schwarz auf der Linie (82.). „Es war ein hartumkämpfter Arbeitssieg, aber für den Rest der Saison extrem wichtig“, atmete Göfis-Trainer Rainer Spiegel nach Spielschluss einmal kräftig durch. Bei Andelsbuch machte sich das Fehlen des siebenfachen Torschützen Simon Walch wegen eines Schulterbruchs doch deutlich bemerkbar. Auf Andelsbuch warten an Ostern Alberschwende zuhause und das Gastspiel in Lochau. VN-TK

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