Luftveränderung für
Sticha und Fröwis

Sport / 14.04.2022 • 00:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Luftveränderung für<br>Sticha und Fröwis
Dennis Sticha sagte “Ja” zum Angebot der Black Wings Linz. GEPA

Linz und Winterthur als neue Arbeitgeber.

Feldkirch, Dornbirn Tapetenwechsel für zwei Vorarlberger Eishockeycracks. Dennis Sticha folgte dem Ruf der Black Wings nach Linz in der Ice Liga, Jannik Fröwis schließt sich dem Swiss-League-Klub EHC Winterthur an.

Ein sympathisches Angebot

Der Vertrag von Dennis Sticha beim KAC lief mit Saisonende aus. „Linz stellte ein konkretes Angebot, das mir sympathisch war“, erklärt der gebürtige Feldkircher. „Trainer Philipp Lukas hat mich nach meinen Plänen gefragt. Ich habe gesagt, dass ich offen bin. So ist es ins Rollen gekommen. Der KAC hat zwar ebenfalls Interesse signalisiert, ich wollte aber eine Luftveränderung.“
Sticha kämpfte in der abgelaufenen Saison mit hartnäckigen Verletzungsproblemen. „Die Pause dauerte fünf Monate. Ich war zwar nicht schwer verletzt, aber die Therapie hat sich gezogen. Passiert ist es bereits in der Vorbereitung im August, im ersten Spiel und im ersten Wechsel. Ich habe aber noch lange weitergespielt, die Schmerzen sind im Oktober dann immer schlimmer geworden ist. Die Therapien schlugen nicht an, dann hat mir eine Osteopathin geholfen.“
„Dennis ist ein interessanter, junger Spieler mit großem Potenzial“, erklärt Lukas, der neue Cheftrainer in Linz, die Verpflichtung von Sticha. „Wir sind sehr froh, ihn für unser neues Team gewonnen zu haben.“ Sticha, der mit dem KAC bereits zwei Meistertitel feiern konnte, ist der erste Neuzugang beim Tabellenschlusslicht der vergangenen Saison, sein Vertrag läuft bis Sommer 2024 mit Option auf eine Verlängerung.

Der Trainer lockte

Fröwis wechselt, mit einer Schweizer Lizenz ausgestattet, zum EHC Winterthur. Der 22-jährige Stürmer absolvierte die Mehrheit seiner Ausbildungszeit in der Schweiz, war u.a. beim SC Rheintal, den Pikes Oberthurgau, Luganos U20, Thurgaus U20 oder den Ticino Rockets tätig. Nach zwei Jahren bei den Dornbirn Bulldogs und dem EC Bregenzerwald schloss er sich dem KAC an, verbuchte im Future Team in der Alps Hockey League in 26 Spielen 20 Punkte, ehe er zu den Wäldern (12 Spiele mit sieben Zählern) zurückkehrte. „Winterthurs Trainer war Hauptgrund für den Wechsel. Er wollte mich schon vor zwei Jahren, hat mich seither immer beobachtet.“ Der Coach, das ist Teppo Kivelä, der 54-Jährige war in der EBEL zwei Saisonen bei den Graz99ers und später beim AHL-Klub Fassa. Fröwis: „Er weiß genau, was ich kann.“ Der Finne baut auf junge Spieler, das Saisonziel für den Klub, der als Tabellenzehnter in den Pre-Play-offs gegen Sierre verlor, sind die Play-offs. Vorschusslorbeeren gibt es von Winterthurs Sportchef Mario Antonelli: „Fröwis ist ein schneller Schlittschuhläufer mit guter Technik und einem Riecher für Torchancen. Er passt gut in unser Spielkonzept und wird den einen oder anderen überraschen.“ Für Fröwis geht es Ende Juli in Winterthur los.

Jannik Fröwis geht in der kommenden Saison für Winterthur auf Torejagd.  <span class="copyright">GEPA</span>
Jannik Fröwis geht in der kommenden Saison für Winterthur auf Torejagd. GEPA

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.