Neue Zeitrechnung beim FC Dornbirn

Sport / 14.04.2022 • 21:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Hoffnungen im Offensivspiel der Rothosen liegen auf dem Kroaten Patrik Mijic, der bislang vier Tore erzielen konnte.gepa
Die Hoffnungen im Offensivspiel der Rothosen liegen auf dem Kroaten Patrik Mijic, der bislang vier Tore erzielen konnte.gepa

Gegen Liefering erstes Heimspiel unter Präsident Domig.

Dornbirn Der Knall der Jahreshauptversammlung des FC Dornbirn am Dienstag hallt bis heute nach. Denn seitdem blieben bei den Rothosen wenige Steine auf den anderen, auf Führungsebene kam es, wie die VN berichteten, zu einigen Rochaden.

Damit kommt es heute aus fußballerischer Sicht zum ersten Match unter Präsident Hubert Domig. Einen leichten Auftakt hat sich der 66-jährige ehemalige Geschäftsmann dabei nicht ausgesucht. Immerhin kommt mit dem FC Liefering eines der spielstärksten Teams der 2. Liga auf die Birkenwiese. Zwar konnten die Salzburger im Laufe des Frühjahrs noch keinen Sieg einfahren, doch auch die Kicker von Muhammet Akagündüz laufen schon seit drei Spielen einem Punkt hinterher. Der letzte volle Erfolg war das 2:1 im Heimspiel am 12. März gegen den SV Horn. Zudem befindet man sich mit Rang 15 auf einem direkten Abstiegsplatz. Also höchste Zeit, um endlich wieder anzuschreiben. Der Haken dabei: Gegen die Jungbullen aus Salzburg mit dem Lauteracher Benjamin Böckle in der Innenverteidigung reichte es in insgesamt sieben Duellen nur zu einem Remis. Die Aussichten auf Punkte waren schon mal besser. Zumindest kann Akagündüz wieder auf Stefan Wächter und Franco Joppi setzen. Dazu besteht die Möglichkeit, dass Aaron Kircher und Christoph Domig nach langer Verletzungszeit wieder auf den Platz zurückkehren. Fehlen werden hingegen die gelbgesperrten Lukas Katnik und Matheus Favali.

Mijic soll es richten

„Wir dürfen den technisch starken Jungprofis aus Salzburg keine Räume lassen. Das starke Pressing des Gegners gilt es zu unterbinden. Wir müssen selbst in der Offensive unser Heil suchen und vor dem Tor Effizienz an den Tag legen. Vor allem die Null muss einmal am Ende hinten stehen“, hat der Coach der Rothosen schon das Rezept für einen Erfolg zur Hand. In der Offensive setzt der Wiener wieder auf Patrik Mijic. Der Kroate erzielte im Frühjahr seit seinem Transfer in die Messestadt bereits vier Tore, ist einer der wenigen Lichtblicke der Rothosen im Frühjahr. Vielleicht kann der 23-Jährige mit Treffern den Einstand des neuen Präsidenten versüßen. Nach der turbulenten Jahreshauptversammlung würde dies für Domig sicher Balsam auf der Seele sein. Und den Messestädtern Punkte bringen.

„Wir müssen unser Heil in der Offensive suchen und dabei vor dem Tor effizient agieren.“

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