Mit dem schnellsten Auto auf Rang fünf

Sport / 18.04.2022 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mikkel Jensen startete mit einem fünften Rang in die ELMS-Serie.ARTALADE/MPS
Mikkel Jensen startete mit einem fünften Rang in die ELMS-Serie.ARTALADE/MPS

Team von Mikkel Jensen hatte das Podest im Blick.

le Castellet Geschuldet der Tatsache, dass das Qualifying den Bestimmungen nach von einem Bronze-Fahrer bestritten werden muss, war der Startplatz neun beim Saisonauftakt der European Le Mans Series in LeCastellet eher ungünstig, um einen Podestplatz im Rennen zu belegen. Dem in Bregenz lebenden Dänen Mikkel Jensen (Gold) und seinen beiden Teampartnern im schweizerischen Team von Kessel Racing, Takeshi Kimura (Bronze) aus Japan und Frederik Schandorff (Silber) aus Dänemark, gelang es, im Vier-Stunden-Rennen am Paul-Ricard-Kurs im Ferrari F488 GTE EVO in der Klasseneinteilung der GTE-Fahrzeuge einen fünften Platz zu erreichen.

Dennoch war die Crew um den 27-jährigen Jensen nicht ganz zufrieden, weil das Podium in greifbarer Nähe war und die Strategie durch die letzte Gelb-Phase ziemlich gestört wurde. „Wir waren das schnellste Auto im GTE-Feld und hatten einen Podestplatz in Reichweite, auf Position eins fehlten uns knapp 21 Sekunden. Und das nach vier Stunden. Aber wir wissen, das Potenzial ist vorhanden und wir nehmen die Punkte gerne mit. Alles in allem ein guter Saisonsstart“, lässt Jensen das Rennen Revue passieren. Der Gesamtsieg ging an die im Langstreckensport neue Truppe von Prema Racing. Die italienische Equipe mit dem Österreicher Ferdinand Habsburg, Louis Deletraz und Lorenzo Colombo katapultierte den Oreca LMP2 (LeMans Prototyp) gleich beim ersten Einsatz auf das oberste Siegerpodest. MN

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