Baders Team mit den Schweden auf Augenhöhe

Sport / 28.04.2022 • 23:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Baders Team mit den Schweden auf Augenhöhe
Manuel Ganahl sorgt für einen hohen Puls bei Goalie Marcus Högberg. APA

Knappe 0:1-Niederlage im Testspiel für die A-WM.

Wien Österreichs Eishockeynationalmannschaft ist mit einer starken Leistung gegen eine Topnation in die Euro Hockey Challenge gestartet. Im ersten Match des Viernationenturniers musste sich die ÖEHV-Auswahl in Wien Schweden erst durch ein Überzahltor im Schlussdrittel mit 0:1 (0:0,0:0) geschlagen geben. Teamchef Roger Bader bestätigte in seinem 90. Länderspiel der Mannschaft eine „sensationelle Partie. Wir konnten mitlaufen und wir hatten ein positives Schussverhältnis gegen Schweden. Normalerweise ist das 15:45, heute hatten wir fünf mehr. Es war von uns eine starke Leistung.“
Sein Team lieferte dem elffachen Weltmeister zur Freude der 3o00 Zuschauer ein sehenswertes und überraschend ausgeglichenes Spiel. Im ersten Drittel feuerten Kapitän Thomas Raffl und Co. 20 Torschüsse ab, eine Seltenheit gegen einen Konkurrenten dieses Kalibers. Bei einem Stangenschuss von Dominic Zwerger (8.) hatten die Schweden auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten.

Gute Chancen ausgelassen

Im Mitteldrittel erhöhten die Skandinavier das Tempo. Doch Torhüter Bernhard Starkbaum, in dieser Vorbereitung schon zweimal ohne Gegentor (1:0 gegen Polen und 5:0 gegen Italien), ließ sich nicht bezwingen. Die Hoffnungen auf den ersten Erfolg gegen das Dreikronenteam seit einem 2:1-Sieg vor 75 Jahren beendeten die Schweden aber mit ihrem zweiten Powerplay. Linus Karlsson traf in der 46. Minute.
Die Österreicher kämpften noch um den Ausgleich und nahmen Starkbaum für einen sechsten Feldspieler vom Eis, am Ende blieb es eine so knappe Niederlage wie zuletzt vor 29 Jahren. Die Bader-Truppe darf daher mit viel Selbstvertrauen nach Ostrau reisen, wo Duelle mit zwei weiteren Topnationen anstehen. Am Samstag (12 Uhr) geht es gegen Olympiasieger Finnland, zum Abschluss wartet am Sonntag (16) Tschechien.