Mit 7:0-Lauf alle Zweifel beseitigt

Sport / 01.05.2022 • 19:14 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Litauer Karolis Antanavicius hatte im entscheidenden Viertelfinale mit sieben Treffern großen Anteil am Halbfinaleinzug.GEPA
Der Litauer Karolis Antanavicius hatte im entscheidenden Viertelfinale mit sieben Treffern großen Anteil am Halbfinaleinzug.GEPA

Meister Alpla HC Hard wahrt mit 36:29-Heimsieg gegen Schwaz die Titelträume.

Hard Die Palastrevolte wurde abgewendet, die Halbfinalteilnahme fixiert und die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung und die achte HLA-Krone wurde gewahrt. Nach dem 26:25-Heimsieg und der 19:32-Abreibung vor vier Tagen in Schwaz präsentierte sich der Alpla HC Hard im entscheidenen Kräftemessen wieder von seiner besseren Seite. Die Roten Teufel vom Bodensee entschieden mit einem 36:29-Heimsieg gegen die Tiroler die Best-of-three-Viertelfinalserie für sich. Gegner in der am 13. oder 14. Mai mit einem Heimspiel beginnenden Vorschlussrunde ist Linz, das sich überraschend, aber nicht ganz unverdient gegen Bregenz durchgesetzt hatte.

Wie schon in den Play-off-Vergleichen zuvor erwiesen sich die Tiroler als hartnäckiger Konkurrent und die knapp 1800 Fans in der Sporthalle am See bekamen bis zur 40. Minute ein packendes Duell auf Augenhöhe geboten. Doch dann zündeten die Gastgeber den Turbo, verwandelten den 21:22-Rückstand (41.) mit einem 7:0-Lauf in einen 28:22-Vorsprung (50.) und ließen sich unter dem frenetischen Jubel der Fans bis zum Ende die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. „Wir sind natürlich überglücklich und stolz darauf, den Einzug ins Halbfinale geschafft zu haben“, frohlockte Kapitän Dominik Schmid nach Spielende. „Die hohe Niederlage war unser nicht würdig. Man hat von der ersten Sekunde an gespürt, dass wir uns rehabilitieren wollten. Ein Kompliment gebührt aber auch Schwaz, das uns voll gefordert hat. Am Ende waren wir dann aber clever genug, haben geduldig auf die Einwurfmöglichkeit gewartet und diese genutzt. Jetzt kommt das Cupfinalturnier und da soll es so weitergehen.“ VN-JD

„Jetzt gilt es natürlich, bereits im Cupfinalturnier den Aufwärtstrend zu bestätigen.“

Unsanfte Attacke von Armin Hochleitner an Luca Raschle.
Unsanfte Attacke von Armin Hochleitner an Luca Raschle.
Ivan Horvat erzielte beim 7:0-Lauf auf 28:22 zwei seiner insgesamt sieben Treffer.
Ivan Horvat erzielte beim 7:0-Lauf auf 28:22 zwei seiner insgesamt sieben Treffer.

Handball

HLA-Meisterliga der Männer 2021/22

Viertelfinale (Best-of-three), 3. Spieltag

Alpla HC Hard (TV, 2.) – Schwaz Handball Tirol (7.)  36:29 (16:14)

Erstes Spiel: 26:25 (10:13) für Hard; Zweites Spiel: 32:19 (16:11) für Schwaz; Hard im Halbfinale

Sporthalle am See, SR Leskovec/Vidic; Zeitstrafen: 5 bzw. 7

Torfolge: 5. 4:1, 12. 7:6, 21. 12:8, 25. 14:9, 34. 16:17, 41. 21:22, 50. 28:22, 55. 29:25, 58. 33:27

Alpla HC Hard: Hurich, Doknic 1; Antanavicius 7, Maier 1, Dominik Schmid 2, Raschle 2, Manuel Schmid, Michi, Fritsch, Schwärzler, Schnabl 5/1, Weber, Predragovic 3, Schweighofer 2/2, Horvat 7, Stojanovic 6

Schwaz Handball Tirol: Alber, Kishou; Wanitschek 4, Spendier 6/4, Christoph Demmerer, Medic 5, Wilfling 1, Hochleitner, Miskovez 6, Zeiner 4/1, Grothues, Lochner 3, Johannes Demmerer

Bereits am Freitag

Bregenz Handball (3.) – HC Linz (6.),  26:28 (11:14)

Erstes Spiel: 30:25 (17:10) für Bregenz; Zweites Spiel: 32:31(16:18) für Linz; Linz im Halbfinale

HSG Graz (8.) – HC Fivers WAT Margareten (1.) 32:35 (15:17)

Erstes Spiel 37:21 (22:10) für Margareten; Margareten damit im Halbfinale.

SG Handball Westwien (5.) – UHK Krems (4.) 25:26 (11:16)

Erstes Spiel 34:25 (17:10) für Krems; Krems damit im Halbfinale.

Halbfinale HC Fivers WAT Margareten (1.) – UHK Krems (4.)   Alpla HC Hard (2.) – HC Linz (6.)

 Spieltermine: 13./14.; 19./20. und falls nötig 23./24. Mai

Finale  28./29. 5.; 4./5. und falls nötig 8. Juni