Die erwartet schwere Partie

Sport / 02.05.2022 • 07:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit vollem Einsatz zum Remis in Linz. Austria Lustenau bleibt somit im Monat April ungeschlagen.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Mit vollem Einsatz zum Remis in Linz. Austria Lustenau bleibt somit im Monat April ungeschlagen.gepa

Austria Lustenau holt trotz durchwachsener Leistung einen Punkt bei BW Linz.

Linz Trainer Markus Mader erwartete sich mit Blau-Weiß Linz einen Gegner, der Lustenau voll fordern würde. Er sollte recht behalten. Denn von Beginn weg passte nur wenig bei den Grün-Weißen zusammen. „Das Ergebnis ist nicht enttäuschend, enttäuschend waren die ersten 20 Minuten. Da sind wir nicht aufgetreten wie ein Tabellenführer“, fasste Mader treffend zusammen. Die Lustenauer zeigten sich verunsichert, offenbarten in der Defensive Räume für Blau-Weiß. Und die Linzer wussten dies auszunutzen: Paul Mensah schnappte sich nach einem Fehler von Rechtsverteidiger Adriel den Ball und vollendete stark ins lange Eck (20.).

„Das Ergebnis ist nicht enttäuschend, enttäuschend waren die ersten 20 Minuten.“

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau

Auch in weiterer Folge spielten fast nur die Hausherren, Fally Mayulu verpasste gleich zwei Mal aus guter Position per Kopf (27. & 41.). Bei Lustenau hingegen passierte offensiv nicht viel: Der Dreier-Angriff war komplett isoliert.

Zurück zur Viererkette

Zur Pause erklärte Mader die Dreierkette für beendet: „Wenn wir uns nicht trauen, einen Ball anzunehmen, wenn wir kein Kombinationsspiel haben, hat das aber nichts mit dem System zu tun.“ Gefährlich wurde trotzdem weiter nur Blau-Weiß Linz. Erst konnte Domenik Schierl einen Kopfball von Schösswendter gerade noch auf der Linie festhalten (48.), wenig später führte ein Maak-Ballverlust fast zum zweiten Gegentreffer. Zudem musste Adriel mit einem Schulterbruch abtransportiert werden.

Adriel musste vom Feld gefahren werden und wurde noch in Linz an der Schulter operiert.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Adriel musste vom Feld gefahren werden und wurde noch in Linz an der Schulter operiert.gepa

Glückliche Austria

Quasi aus dem Nichts fiel dann der Ausgleichstreffer: Die Linzer waren kurz unaufmerksam, Michael Cheukoua hatte rechts viel Platz und blieb cool (66.). Die Gastgeber drängten zwar auf den Sieg, wurden besonders bei Eckbällen gefährlich. Am Ende durfte die Austria das Remis aber mit den 50 mitgereisten Fans feiern. „Mit dem Punkt sind wir absolut zufrieden. Glücklich war er vielleicht auch“, meinte Mader. Und er wusste: „Linz ist eine Topmannschaft. Wir sind froh, dass sie nächste Woche gegen den FAC spielen.“ Aktuell beträgt Lustenaus Vorsprung auf die Wiener zwei Punkte. Schützenhilfe würde gelegen kommen. FB