Matthäus mit Kritik am FC Bayern: „Kein wirkliches Team“

Sport / 02.05.2022 • 23:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

München Der deutsche Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat bei seiner Kritik an einer Ibiza-Reise eines Großteils der Fußballprofis des FC Bayern nach der Bundesliga-Niederlage am Wochenende nachgelegt. „Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hätten die Truppe nach einem 1:3 in Mainz niemals zwei Tage wegfliegen lassen“, sagte Matthäus mit Bezug auf die beiden früheren Münchner Bosse. Nach Ansicht des 61-Jährigen hätte die aktuelle Vereinsführung um Oliver Kahn „die sogenannte Teambuilding-Maßnahme einkassieren können oder sogar müssen. Die Spieler hätten den schönen Ausflug problemlos nach dem letzten Spieltag antreten können.“

Für Matthäus handelt es sich nicht um eine Teambuilding-Maßnahme, „sondern eine Freizeitgestaltung einiger Profis“. Allein am Umstand, dass nicht die komplette Mannschaft in Spanien dabei sei und selbst Kapitän Manuel Neuer daheim geblieben sei, könne man erkennen, dass es in Wahrheit nicht um die Mannschaft gehe. „Denn sonst wären sie geschlossen verreist. Und außerdem steht nach dieser Saison fest, dass diese Bayern-Mannschaft einfach kein wirkliches Team ist. Wenn es anders wäre, hätten sie nicht mehrere Spiele gegen Clubs aus der unteren Tabellenhälfte verloren und wären nicht gegen Villarreal und Gladbach aus den Pokal-Wettbewerben sang- und klanglos ausgeschieden.“