Bischof Sieger beim „Weißen Rausch“

Sport / 03.05.2022 • 22:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch das letzte Hindernis in Form eines aufgeschütteten Schneehaufens überwand Sieger Dieter Bischof ohne Probleme.ofp
Auch das letzte Hindernis in Form eines aufgeschütteten Schneehaufens überwand Sieger Dieter Bischof ohne Probleme.ofp

Der Damülser verpasst nur knapp den Streckenrekord.

St. Anton am Arlberg Dieter Bischof heißt der Sieger der 23. Auflage des „Weißen Rauschs“ in St. Anton am Arlberg. Die neun Kilometer lange Strecke auf der Valluga bewältigte der Damülser in 8:19 Minuten, gewann elf Sekunden vor dem Deutschen Florian Holzinger. Bei den Damen setzte sich die Vorjahreszweite Petra Zeller (Ger) in 11:04 Minuten durch. 555 Starter aus 17 Nationen waren am Start

Mit seinem Sieg sorgte Bischof auch für eine Premiere. Erstmals in der Geschichte des Skirennens war ein Debütant am Ende auch ganz zuoberst auf dem Treppchen. Die Schlüsselszene des Rennens mit Massenstart war der Schmerzensberg, den der Damüler als Erster erreichte. Im Skating-Stil bewältigte er den 150 m langen Aufstieg, doch die Führung musste der 29-Jährige an den Iren Jack Gower abgeben. Dann jedoch gelang dem Damülser ein tolles Finish und er verpasste mit seiner Zeit den Streckenrekord von Paul Schwarzacher nur um fünf Sekunden.

Bischof ist ausgebildeter Flugretter und absolviert derzeit seine Ausbildung zum Bergführer. Mit dem ehemaligen VSV-Läufer – Bischof war mit Magnus Walch und Johannes Strolz zusammen in Stams – hat fünf Jahre nach dem Wolfurter Matthias Gorbach wieder ein Vorarlberger gewonnen. Letzterer hatte 2017 beim „Weißen Rausch“ triumphiert. VN-cha