Operation Aufholjagd ohne Alaba

Sport / 03.05.2022 • 23:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

ÖFB-Teamspieler fehlt Real im CL-Rückspiel gegen City.

Madrid In Madrid liest und hört man dieser Tage von der „Operación Remontada“, der „Operation Aufholjagd“. Nach spektakulären Comebacks im Achtelfinale gegen Paris SG und im Viertelfinale gegen Chelsea sprühen Fans und Medien in Madrid vor Optimismus. Zumal sich der Rekordmeister in LaLiga durch ein 4:0 gegen Espanyol vorzeitig seinen 35. Liga-Titel sicherte. Trotz der bevorstehenden schweren Aufgabe gegen ManCity wurde am Madrider Cibeles-Platz – und laut Medien auch privat – viel gefeiert. „Die Meisterparty ist gut für die Moral“, beteuerte Real-Coach und Motivationsguru Carlo Ancelotti. Bereits auf der Meisterparty im Zentrum der Hauptstadt hatte „Don Carlo“ den rund 150.000 Fans energisch zugerufen: „Jetzt holen wir uns City!“ Dessen Trainer Pep Guardiola ist wegen seiner Barcelona-Vergangenheit ein Rotes Tuch für die Real-Fans.

Nacho als Alaba-Ersatz

David Alaba bleibt dabei aber nur die Zuschauerrolle. Der ÖFB-Teamspieler steht den „Königlichen“ im Bernabeu-Stadion wegen Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung, wie Ancelotti bestätigte. Alaba macht diese Blessur schon seit Längerem zu schaffen – beim 3:4 im Hinspiel in Manchester musste der Wiener deshalb zur Pause in der Kabine bleiben und konnte seither keine Einheit mehr absolvieren, auch nicht das Abschlusstraining.

Der 29-Jährige fällt damit um sein 13. Match in einem Champions-League-Semifinale um. „Das ist ein großer Verlust, weil er für uns ein wichtiger Spieler ist“, erklärte Ancelotti. Als Ersatz für den Wiener ist Nacho Fernandez vorgesehen. „Alaba ist ein wichtiger Bestandteil, aber Nacho hat auch Erfahrung. Er wird es gut machen“, prophezeite der Trainer.