Für Hohenems ist Siegen nun Plficht

Sport / 06.05.2022 • 18:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Will VfB noch um RLW-Titel mitspielen, muss Telfs besiegt werden.

Hohenems Aus den ersten vier Meisterschaftsspielen in der Regionalliga West hat Titelmitfavorit VfB Hohenems nur fünf Zähler geholt und wartet seit drei Partien auf einen vollen Erfolg. Im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn gegen den Dritten SV Telfs wollen die Grafenstädter zurück auf die Erfolgsspur. „Es muss in meiner Mannschaft einfach die Effektivität passen um den erhofften Heimsieg einzufahren“, sagt Hohenems Trainer Goran Milovanovic-Sohm (46). Mit Verteidiger Stjepan Drobnak (23/Zerrung), Eric Weixlbaumer (24/Studium) und Dominguez Mora (20) ist ein starkes Trio nicht einsatzbereit. Apropos Weixlbaumer: Der Defensivspieler wird Hohenems mit Saisonende Richtung Nenzing verlassen. Ein Angang, der sich in naher Zukunft schmerzlich auswirkt. Denn auch die Langzeitverletzten Johannes Klammer (29), Luka Dursun (25) und Mora (20) werden für Ems in der neuen Saison zu Beginn noch nicht auflaufen können. „Es ist ein Vakuum entstanden. Im zentralen Mittelfeld und auch im Angriff haben wir definitiv Bedarf an neuen Spielern“, blickt Milovanovic schon in die nahe Zukunft.

Ladehemmung

Ein Vakuum, und zwar eines an Toren, hat sich auch bei VfB-Goalgetter Maurice Wunderli aufgetan. Der Angreifer wartet bereits seit 341 Minuten auf einen Treffer. Ungewöhnlich für sein Kaliber. Im Grunddurchgang der VN.at-Eliteliga traf er satte 22 mal, in der Regionalliga konnte er erst einmal jubeln.

Dafür kommt in den Reihen des SV Telfs mit Julius Perstaller der aktuell Führende der Torschützenliste der RLW ins Herrenried. Drei der fünf Treffer in vier Spielen gehen auf den Routinier. Dazu verfügen die Tiroler mit Spielmacher Michael Augustin (26) über einen zweiten starken Spieler mit Vergangenheit als Profi. VN-TK

„Wir müssen viel Effizienz an den Tag legen, wenn wir die drei Punkte holen wollen.“