Warum das Geburtstagskind nur mehr zwei Ligaspiele machen will

Sport / 13.05.2022 • 06:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zum 30. Geburtstag wünscht sich Matthias Maak drei Punkte. Vielleicht geht sich sogar schon der Meistertitel aus - wenn der FAC in Lafnitz patzt.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Zum 30. Geburtstag wünscht sich Matthias Maak drei Punkte. Vielleicht geht sich sogar schon der Meistertitel aus - wenn der FAC in Lafnitz patzt.gepa

Matthias Maak wünscht sich Sieg in Horn. Meistertitel schon heute möglich, weil Wacker Innsbruck Saison zu Ende spielt.

Lustenau Ein voller Erfolg von Austria Lustenau beim SV Horn wäre wohl für Matthias Maak das schönste Geschenk zu seinem 30. Geburtstag.

Gestern feierte der Steirer seine ersten 30 Lenze, heute will er mit der Mannschaft den 21. Saisonsieg bei den Niederösterreichern einfahren. Es wäre wohl mit der wichtigste in seiner Laufbahn. „Das kann man laut sagen. Ich habe mich gestern über die Gratulationen zum Geburtstag gefreut, heute würde ich mir zugegebenermaßen noch ein Stück mehr über einen vollen Erfolg freuen“, erklärt Maak, der erst vor kurzen seinen Vertrag in Lustenau für zwei weitere Jahre verlängerte.

„Wenn ich mir was wünschen darf, dann, dass wir nur noch zwei Zweitligaspiele haben.“

Matthias Maak, Verteidiger Austria Lustenau

52 Spiele in der 2. Liga absolvierte Maak bislang für die Austria, „wenn es nach mir geht, sollen nur noch zwei folgen.“ Bedeutet, das frischgebackene Geburtstagskind rechnet stark mit dem Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bundesliga. In den nun nur noch 180 verbleibenden Minuten der Saison 2021/22 müssen dafür aber zwei Siege her: „Das ist uns bewusst, aber wir haben uns vor dem St. Pölten-Match gesagt, dass wir alles gewinnen werden. Und genauso treten wir auch heute in Horn auf.“

Historisches ist möglich

Ein leichtes Kribbeln verspürt der Routiniers ob der bevorstehenden Aufgaben trotz großer Erfahrung doch: „Um einen Meistertitel zu spielen ist etwas Besonderes. Ich gehe extrem positiv an die Sache heran, weil ich von unserem Team überzeugt bin.“ Sein Coach Markus Mader kann für das vorletzte Spiel der Saison aus dem vollen Kader schöpfen, zu großen Veränderungen wird es wohl nicht kommen.

Wacker spielt Saison zu Ende

Dass die Austria bereits heute an den Ufern der Taffa (Fluss durch Horn, Anm. d. Red.) den zweiten Meistertitel nach 25 Jahren feiern könnte, ist zum großen Teil auch der Innsbrucker Security-Firma GFS zu verdanken. Dessen Geschäftsführer Markus Wildauer übernimmt die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen im Tivoli für das letzte Heimspiel (bis zu 10.000 Euro) von Wacker gegen FC Dornbirn: „Uns ist es wichtig, dass die Wacker-Fans sich vom Team verabschieden können – und, dass die Saison ordnungsgemäß über die Bühne geht.“ Damit hat die Austria nun wirklich alles selbst in der Hand.

Fussball, 2. LIga, 29. Spieltag

SV Horn – Austria Lustenau Freitag

Horn, Sparkasse Horn Arena, 18.30 Uhr, SR Harkam live orfsportplus