Die Finaltüre geöffnet

Sport / 15.05.2022 • 20:11 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Linz-Kreisläufer Dejan Babic hadert, Srdjan Predragovic jubelt. Der Hard-Goalgetter war mit sechs Toren erfolgreichster Werfer gegen seinen Ex-Klub. VN/Lerch
Linz-Kreisläufer Dejan Babic hadert, Srdjan Predragovic jubelt. Der Hard-Goalgetter war mit sechs Toren erfolgreichster Werfer gegen seinen Ex-Klub. VN/Lerch

Meister Alpla HC Hard mit 28:20-Erfolg gegen Linz zum Auftakt der Halbfinalserie.

Hard Acht Tage nach der 29:33-Niederlage an selber Stelle im Cup-Halbfinale gegen Bregenz meldet sich der Alpla HC Hard in der Erfolgsspur zurück. Mit einem am Ende klaren 28:20-Heimsieg gegen Linz im ersten Duell der Best-of-three-Halbfinale in der HLA-Meisterliga hat der regierende Titelträger die Finaltüre geöffnet. Spiel zwei steigt am Donnerstag (18 Uhr) in Linz, das mögliche dritte Duell würde dann fünf Tage (24. Mai) später wieder in der Sporthalle am See über die Bühne gehen.

Die Gastgeber starteten nach dem Rückschlag im Cup zwar fokussiert und engangiert, doch Linz erwies sich wie schon in der Viertelfinalserie gegen Bregenz als ebenbürtiger Gegner und lag mit 5:3 (11.) vorne. Doch mit einem 7:3-Lauf innert zehn Minuten stellte der Meister die Rangordnung her. Trotz numerischer Überlegenheit konnte sich Hard nicht richtig absetzen, ging aber mit einer 14:12-Führung in die Pause.

Effektiver Torhüterwechsel

Rückblickend erwies sich der Tausch auf der Torhüterposition von Golub Doknic zu Thomas Hurich (24.) als Erfolgsfaktor. Der 30-jährige Hurich, dessen Vertrag im Sommer nach sechs Saisonen endet, präsentierte sich in einer seiner letzten Partien bei den Roten Teufeln noch einmal von seiner besten Seite. Mit einer Quote von 47 Prozent an Paraden (neun von 19 Würfen) trug Hurich maßgelich dazu bei, dass das bis zur 43. Minute (18:16) ausgeglichene Duell am Ende mit einem klaren Erfolg des Favoriten zu Ende ging. „Natürlich freue ich mich, meinen Teil zum Gesamterfolg der Mannschaft beigetragen zu haben. Man muss aber auch betonen, dass im Gegensatz zu den vorangegangenen Partien mit Fortdauer der Partie unsere Leistung in der Defensive immer stabiler wurde.“

Eine klare Steigerung gab es auch in der Offensive. Während 28 der insgesamt 43 Würfe (65 Prozent) der Harder den Weg ins Tor fanden, konnte Linz mit einer Quote von 54 Prozent (20 von 37 Würfen) in keiner Weise an die Effizienz beim Coup gegen Bregenz anschließen. „Es war ein wichtiger erster Schritt und die Türe zum Endspiel steht jetzt offen. Jetzt heißt es in Linz nachlegen und gleich auswärts das Finalticket fixieren“, so Lukas Schweighofer. VN-JD

„Die Quote von 47 Prozent an gehaltenen Bällen war dank der guten Abwehr möglich.“

Die Finaltüre geöffnet

Handball

HLA-Meisterliga der Männer 2021/22

Viertelfinale (Best-of-three), 1. Spieltag

Alpla HC Hard (TV, 2.) – HC Linz (6.)  28:20 (14:12)

Sporthalle am See, SR Löschnig/Hug; Zeitstrafen: 8 bzw. 5

Torfolge: 11. 3:5, 20. 9:8, 23. 11:8, 44. 18:16, 50. 22:16, 54. 24:20

Alpla HC Hard: Hurich, Baldauf, Doknic; Antanavicius 3, Maier, Dominik Schmid, Raschle 6, Manuel Schmid, Michi, Fritsch, Schwärzler 1, Schnabl 5/2, Predragovic 6/1, Schweighofer, Horvat 4, Stojanovic 3

HC Linz: Bokesch, Zwicklhuber; Hermann 4, Kislinger 4, Sironjic, Ghent, Kropf, Gartner 2, Babic 4, Wiesinger, Bachmann 2, Fizuleto 4, Böhm, Cvetko

2. Spiel: Donnerstag, 19. 5., 18 Uhr in Linz; 3. Spiel (falls nötig): Dienstag, 24. 5., 18 Uhr in Hard

HC Fivers WAT Margareten (1.) – UHK Krems (4.) 25:30 (14:19)

2. Spiel: Donnerstag, 19. 5., 20.20 Uhr in Krems; 3. Spiel (falls nötig): Dienstag, 24. 5., 20.20 Uhr in Wien

Finale  Samstag, 28. 5., Samstag, 4. 6. und falls nötig Donnerstag, 9. 6. (alle 20.20 Uhr)

Erklärung: Heimvorteil im ersten und dritten Finale hat das besser klassierte Team im Grunddurchgang.