KAC verlängert mit der Vorarlberger Achse

Sport / 16.05.2022 • 21:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Manuel Ganahl und Johannes Bischofberger tragen weiter das Dress des KAC. GEPA
Manuel Ganahl und Johannes Bischofberger tragen weiter das Dress des KAC. GEPA

Manuel Ganahl und Johannes Bischofberger bleiben beim Eishockey-Rekordmeister.

Klagenfurt Die Vorarlberger Achse beim Eishockey-Rekordmeister KAC hat Bestand. Manuel Ganahl und Johannes Bischofberger verlängerten ihre Verträge beim Ice Klub aus Kärnten.
Ganahl, der in sechs Jahren bei den Rotjacken nur ein einziges Ligaspiel verpasste, geht in seine siebte Saison beim Kärntner Traditionsklub. Mit Ausnahme der Spielzeit 2018/19, als er in Finnlands höchster Liga bei den Pelicans in Lahti und Lukko in Rauma engagiert war, steht der 31-Jährige aus Bartholomäberg seit dem Sommer 2015 beim KAC unter Vertrag. Der Stürmer bestritt für die Klagenfurter bislang 381 Bewerbsspiele, 359 davon in der Ice Liga (bzw. EBEL). Dabei erzielte er 98 Treffer, zu 166 Toren lieferte er die Vorlage. Seit seinem Wechsel nach Klagenfurt sammelte mit Thomas Koch (296) nur ein Spieler mehr Ligaspiel-Scorerpunkte im rot-weißen Trikot als Ganahl (264). Im abgelaufenen Spieljahr stellte er seinen Ruf als Dauerbrenner unter Beweis: In sämtlichen 57 Partien mit dabei, verbuchte von allen Feldspielern im Kader nur Verteidiger Martin Schumnig (1154:26 Minuten) mehr Eiszeit als er (1115:19). „Es klingt im Profisport oft etwas abgedroschen, wenn man es so formuliert, aber ich bin aufrichtig, wenn ich sage, dass ich mich in Klagenfurt sehr wohlfühle und daher noch möglichst lange Zeit hierbleiben möchte“, meinte der Nationalteamcrack. Zwischen Ganahl und dem Klub besteht eine längerfristige Vereinbarung, die eine Mehrzahl an Optionen beinhaltet und vorerst bis zum Ende der Saison 2022/23 fixiert ist.

Vertrag um zwei Jahre verlängert

Bischofberger und der KAC setzen ihre Kooperation bis zumindest 2024 fort, der flinke Angreifer geht im Sommer in seine bereits siebte Saison bei den Rotjacken. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit, die vertraglich vorerst bis zum Ende der Spielzeit 2023/24 festgeschrieben ist, beinhaltet verschiedene vereinsseitige Optionen. Der flinke Dornbirner wechselte im Sommer 2016 nach Klagenfurt. Bislang lief er in 294 Bewerbsspielen für die Lindwurmstädter auf, 278 dieser Partien bestritt er in der Ice (bzw. EBEL), daraus resultierten 73 Treffer und 97 Assists. Von seinen zahlreichen Toren in Rot-Weiß war eines besonders geschichtsträchtig: In der vierten Verlängerung des zweiten Viertelfinalspiels 2019 beendete es auswärts gegen den HCB Südtirol nach 120:51 Minuten das längste Spiel der Ligageschichte. Mit dem KAC konnte Bischofberger in sechs Jahren zwei Meistertitel gewinnen, auch beendete er jede einzelne seiner Spielzeiten mit einer positiven Plus/Minus-Bilanz, insgesamt steht für ihn ein Rating von starken +72 in Ligaspielen zu Buche.

Auf internationaler Ebene wusste der 27-Jährige ebenfalls immer wieder zu überzeugen, erst im November steuerte er einen Doppelpack zum überragenden 4:0-Heimerfolg der Rotjacken im Champions Hockey League-Achtelfinale gegen den Leksands IF aus Schweden bei. Überschattet waren die sechs bisherigen Spielzeiten aber auch immer wieder von Verletzungen, während seines bisherigen Engagements bei den Klagenfurtern verpasste er 24,2 Prozent seiner möglichen Einsätze. In der abgelaufenen Saison war er ab Anfang Jänner aufgrund einer Oberkörperverletzung zum Zusehen verurteilt. „Es erfüllt mich mit viel Stolz, dass ich für zwei weitere Jahre das rot-weiße Trikot tragen darf“, meinte „Bisti“. „Ich möchte mich bei der gesamten Organisation bedanken, die mich in der vergangenen Saison, einer sehr schwierigen Zeit für mich, toll unterstützt hat. Den beiden kommenden Saisonen blicke ich mit sehr viel Vorfreude entgegen: Ich werde alles für den KAC geben, um das Vertrauen, das man hier in Klagenfurt in mich setzt, mit guten Leistungen zurückzuzahlen.“