Hochkarätige Bewerber

Sport / 17.05.2022 • 20:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Isländer Olafur Stefansson (l.) und der Deutsche Michael Roth sind heiße Kandidaten für den Posten des Cheftrainers bei Bregenz Handball.EPA
Der Isländer Olafur Stefansson (l.) und der Deutsche Michael Roth sind heiße Kandidaten für den Posten des Cheftrainers bei Bregenz Handball.EPA

Olafur Stefansson oder Michael Roth als Burger-Nachfolger.

Bregenz Wer folgt auf Markus Burger als Cheftrainer bei Bregenz Handball? Nach dem Erfolg im ÖHB-Cup vor acht Tagen brodelte im Zuge der Feierlichkeiten die Gerüchteküche, wer ab Sommer beim regierenden Cupholder und Rekordmeister in der 28. Spielperiode in der HLA-Meisterliga den Takt vorgeben wird. Ausgeschlossen ist, dass Jörg Lützelberger (36) zurückkehren wird. Der Vorgänger von Markus Burger hat seinen Vertrag bei der HSG Konstanz ligaunabhängig bis Juni 2023 verlängert und strebt aktuell den direkten Wiederaufstieg in die 2. DKB-Bundesliga an.

Zwei heiße und zugleich hochkarätige Kandidaten sind dagegen Olafur Stefansson und Michael Roth. Der 48-jährige Stefansson, der im Verlauf seiner Karriere alle wichtigten Titel bis zur Champions League gewonnen hat, ist mit 1570 Toren immer noch Rekordtorschütze im isländischen Nationalteam. Seit seinem Karriereende 2015 hat er als Trainer bei Valur Reykjavík und bei Islands Männerteam gearbeit, fungiert aktuell als Assistent des ehemaligen Schwaz-Trainer Raul Alonso beim HC Erlangen.

In Bregenz gesehen

Nicht minder bekannt in der Szene ist Michael Roth. Der gebürtige Heidelberger absolvierte 44 Länderspiele für Deutschland, holte 1984 Olympia-Silber und zwei Jahre später WM-Silber und feierte auf Vereinsebene mit dem TV Großwallstadt Erfolge im Europacup, DHB-Pokal und wurde 1990 deutscher Meister.

Roth war ab 1994 in Deutschland bei Kronau-Östringen, Gr0ßwallstadt, Wetzlar, Melsungen und Füchse Berlin tätig und trainierte kurzfristig die Sydney University bei der Vereins-WM 2018 und das Nationalteam von Bahrain 2020. Im Jänner 2022 übernahm Roth den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau und führte die Nordeutschen von einem Abstiegsplatz auf einen Mittelfeldrang.

Sowohl Stefansson als auch Roth wurden in Bregenz gesehen. Auf Nachfrage wurde von Vereinsseite weder die beiden Namen, noch ein Kontakt bestätigt – aber auch nicht ausgeschlossen.

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