“Das Telefon klingelt seit letztem Freitag deutlich öfter”

Sport / 20.05.2022 • 06:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Austria Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider blickt hhektischen Wochen entgegen.<span class="copyright">l</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">r</span><span class="copyright">c</span><span class="copyright">h</span>
Austria Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider blickt hhektischen Wochen entgegen.lerch

Sowohl bei Austria Lustenau als auch beim FC Dornbirn stehen die nächsten Wochen im Zeichen der Kaderplanung.

Lustenau, Dornbirn Nach dem Meistertitel ist vor der neuen Saison. Getreu diesem Motto ist Austria Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider in Sachen Kaderplanung für die erste Bundesligasaison seit 22 Jahren bereits voll eingespannt. „In Wahrheit laufen die Planungen schon seit längerer Zeit, doch bis zum Titelgewinn mussten wir etwas gebremst agieren. Nun wissen alle, wohin die Reise geht“, erklärt der Deutsche. Dennoch ist man noch weit davon entfernt, in naher Zukunft Neuzugänge zu präsentieren. „Wir müssen im Verein zuerst einige Grundsatzentscheidungen treffen. Dazu muss auch noch das genaue Budget evaluiert werden. Erst wenn diese Dinge erledigt sind, setzen wir unsere nächsten Schritte.“

“Wir werden in der neuen Saison wieder extrem kreativ agieren müssen, was neue Spieler anbelangt.”

Alexander Schneider, Sportkoordinator Austria Lustenau

Kreativität ist gefragt

Schneider ist sich bewusst, dass nur ob des Bundesligaaufstiegs die Bäume am Spielermarkt nicht in den Himmel wachsen. „Wir werden in dieser Saison wieder extrem kreativ agieren müssen. Denn allein mit finanziellen Mitteln werden wir keine Spieler, die uns weiterhelfen, nach Lustenau bekommen. Da gilt es diejenigen schon eher vom Projekt Austria in der Bundesliga zu überzeugen.“ Daher kann der 28-Jährige nicht garantieren, dass beim Trainingsstart am 13. Juni mehr Spieler als letzte Saison am Platz stehen. Damals traf Trainer Markus Mader auf gerade einmal elf Spieler. „Unser Credo lautet weiterhin Qualität vor Quantität, wir haben kein Problem damit, wenn gute Spieler erst im Laufe der Vorbereitungszeit zu uns stoßen.“ Langweilig wird Schneider derzeit nicht, „das Telefon klingelt seit letztem Freitag deutlich öfter“.

Präsentationen nächste Woche

Eric Orie will als Sportdirektor des FC Dornbirn Mitte nächster Woche den neuen Trainer präsentieren.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Eric Orie will als Sportdirektor des FC Dornbirn Mitte nächster Woche den neuen Trainer präsentieren.gepa

Auch beim Zweitligist FC Mohren Dornbirn dreht sich das Transferkarussel. Nachdem bereits einige routinierte Spieler den Klub verlassen haben, steht für den Sportdirektor die Trainersuche ganz oben auf der Agenda. „Wir stehen mittlerweile in finalen Verhandlungen, wollen Mitte nächster Woche den neuen Coach präsentieren. Dazu sollen auch einige Vertragsverlängerungen von Spielern verlautbart werden“, so Orie, der zudem erklärt, dass, „der eine oder andere Spieler unserer erfolgreichen Juniors die Chance auf einen Platz in der Ersten bekommt“.