Platz vier für Rast beim Nürburgring-Klassiker

Sport / 30.05.2022 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
René Rast und seine Kollegen steuerten den Audi R8 auf dem Nürburgring auf den vierten Platz.audi
René Rast und seine Kollegen steuerten den Audi R8 auf dem Nürburgring auf den vierten Platz.audi

Unfall von Estre und Co. auf der Fahrt zum Sieg.

schwarzach Bei der 50. Auflage des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring standen mit Timo Scheider, René Rast und Kevin Estre gleich drei Wahl-Vorarlberger auf der Startliste. Für einen Stockerlplatz reichte es diesmal nicht.

Für Timo Scheider, der nach zwei Jahren Pause auf die Rundstrecke zurückkehrte, gab es im Porsche 911 mit den Teampartnern Erik Slooten, Luca Engstler und Leon Köhler in der Cup-2-Klasse einen fünften Platz.

Aufholjagd blieb unbelohnt

Audi-Werksfahrer René Rast, übrigens mit DTM-Rivale Nico Müller unterwegs, steuerte den R8 LMS Evo 2 vom Team Audi Sport Car Collection in der Klasse SP9 auf den vierten Rang. Die Siegchancen waren nach einem Crash von Müller aber vorbei. Bereits nach 22 Runden war für Kevin Estre das Rennen zu Ende. Dabei hatte es für den Höchster sehr gut begonnen. Er fuhr in den ersten 90 Minuten den „Grello“ genannten Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer eins von Rang 36 bis an die Spitze. Sein Teamkollege Laurens Vanthoor flog dann aber im Zweikampf mit seinem Bruder Dries in die Leitplanken. Insgesamt 18 Motorsportteams sahen die Zielflagge nicht. Der Sieg ging an die Audi-Phoenix-Equipe mit Kelvin Van der Linde, Dries Vanthoor, Frederic Vervisch und Robin Frinjs, die nach 159 Runden einen Vorsprung von 23 Sekunden auf die Verfolger im Mercedes AMG GT3 herausfuhren.

Die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend und ihre Equipe fuhren am Nürburgring mit einem BMW M4GT4 Platz drei aus.