Rotenberg krönt Saison mit Meistertitel

Sport / 19.06.2022 • 08:30 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Riesenjubel beim FC Rotenberg über den Gewinn der 1. Vorarlberger Amateurmeisterschaft.<span class="copyright">s</span><span class="copyright">h</span><span class="copyright">o</span><span class="copyright">u</span><span class="copyright">r</span><span class="copyright">o</span><span class="copyright">t</span>
Riesenjubel beim FC Rotenberg über den Gewinn der 1. Vorarlberger Amateurmeisterschaft.shourot

Wälderklub gewinnt Finale um die 1. Vorarlberger Amateurmeisterschaft gegen Admira Dornbinr klar mit 3:0.

Lauterach Riesengroßer Jubel im Lager von Zima FC Rotenberg, hängende Köpfe und bittere Enttäuschung beim Finalist SC Admira Dornbirn. Der erste Titel im Rahmen der mehr als gelungenen Premiere der Vorarlberger Amateurmeisterschaft geht an den Bregenzerwald. Rotenberg gewann das Endspiel bei Glutofenhitze und begeisterten 1000 Zuschauern, davon mindestens die Hälfte der Anhänger aus Rotenberg, verdientermaßen mit 3:0 und sichert sich den großen Wanderpokal und eine Siegprämie von 2000 Euro. Nach Hittisau (LL), Schwarzenberg (1. LK), Krumbach (3. LK) und SPG Buch/Alberschwende (5. LK/Unterland) darf mit Rotenberg der nächste Verein aus dieser Region Bregenzerwald am Saisonende groß feiern.

„Das frühe Tor kam meiner Mannschaft in der Hitze sicher zugute. Die stabile Defensivleistung und das tolle Offensivspiel sind die Garanten für unseren grandiosen Triumph

Jürgen Maccani, Trainetr FC Rotenberg

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Größter Erfolg der Vereinsgeschichte

Für den Bregenzerwald war die nun zu Ende gegangene Meisterschaft die wohl erfolgreichste in der langen Geschichte im Amateurfußball. Die Nacht wurde in Langenegg und in Lingenau wohl zum Tag gemacht. Die stimmgewaltigen Fans von Rotenberg brauchten ihre Unterstützung in Lauterach im Endspiel nicht zu bereuen. Mit dem insgesamt zwölften Saisonsieg in Folge durften Patrick Maldoner und Co. so richtig jubeln und groß feiern. Zwei Jahre nach der Vereinsgründung des FC Rotenberg ging ein ganz großer Traum in Erfüllung. FC Langenegg war schon zweimal Meister in der Vorarlbergliga und mehrfacher Wäldercupsieger. Jetzt folgt der nächste Triumph unter den großen „Machern“ Raimund Steurer und Alex Nußbaumer.

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Frühe Entscheidung

Nach nicht einmal einer Viertelstunde war die erste Auflage der Vorarlberger Amateurmeisterschaft schon entschieden. Nach einer wunderschönen Einzelleistung von Brasilianer Paulo Victor und dessen Traumvorlage knallt Marcel Steurer den Ball ins gegnerische Tor (7.). Kapitän Patrick Maldoner gelang mit einer abgerissenen Flanke der zweite Treffer (13.). Nach einem weiten Pass von Verteidiger Gil (wurde von der Jury zum besten Spieler des Finale gewählt) schiebt Torjäger Kevin Bentele den Ball zum 3:0-Endstand ins Gehäuse (67.). „Das frühe Tor kam meiner Mannschaft in der Hitze sicher zugute. Die stabile Defensivleistung und das tolle Offensivspiel sind die Garanten für unseren grandiosen Triumph. Es gibt kein Star, das starke Kollektiv zieht nun an einem Strang. Danke an die großartige Unterstützung der Fans. Die Nummer eins im Amateurfußball ist der Lohn einer monatelangen und knochenharten Arbeit im Training und in den vielen Partien“, war Rotenbergs Trainer Jürgen Maccani (41) überglücklich. Mit Standing Ovations begleiteten die Schlachtenbummler von Rotenberg das Team bis zum Schlusspfiff und feierten ihre Helden.

„Die Chance zum Titelgewinn war sicher da, die Effizienz fehlte. Rotenberg hat aber verdient gewonnen, die Cleverness machte den Unterschied“

Herwig Klocker, Trainer Admira Dornbirn

Admira Dornbirn wäre aber nach einem Kopfball von Lukas Bertignoll (2.) beinahe in Führung gegangen, doch Gil klärte für seinen geschlagenen Goalie Martin Kobras auf der Torlinie (2.). Magid Suleiman (10.) und Elijah Heinz Thurnher (43.) scheiterten in Folge am glänzenden Keeper Kobras. „Die Chance zum Titelgewinn war sicher da, die Effizienz fehlte. Rotenberg hat aber verdient gewonnen, die Cleverness machte den Unterschied“, so ein enttäuschter Admira Dornbirn-Trainer Herwig Klocker. Admira Dornbirn ist keine Mannschaft für Endspiele. 1979 wurde Admira Dornbirn bisher das einzige Mal VFV Cupsieger. Für VFV Geschäftsführer Horst Elsner ist auch klar, dass dieser Bewerb die Vorarlberger Amateurmeisterschaft in den kommenden Jahren zum fixen Terminkalender gehören soll. VN-TK

Fussball, 1. Vorarlberger Amateurmeisterschaft

Finale

Zima FC Rotenberg – SC Admira Dornbirn 3:0 (2:0)  

Lauterach, Bruno Pezzey Anlage, 1000 Zuschauer, SR König

Torfolge: 7. 1:0 Marcel Steurer, 13. 2:0 Patrick Maldoner, 67. 3:0 Kevin Bentele

Gelbe Karten: 49. Steurer (Foulspiel), 63. Maccani (Trainer/beide Rotenberg/Unsportlichkeit), 67. Bertignoll (Foulspiel), 72. Brunold (beide Admira Dornbirn/Kritik)

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Weiss; Böhler (60. Brunold), Pichler, Griesebner, Wehinger; Elijah Heinz Thurnher, Moll (80. Mzik), Bertignoll, Suleiman (85. Brenner); Stoss (60. Jeremy Thurnher), Huber (85. Palinic)

Zima FC Rotenberg (3-5-2): Kobras; Gil, Inama, Rakic; Marc Nussbaumer (88. Fehr), Fink (85. Schmidler), Patrick Maldoner (88. Simon Schwärzler), Gurschler (82. Jan Nußbaumer), Paulo Victor; Bentele, Marcel Steurer