Drei Jahre in der Liga und schon ein Titelhamsterer

Sport / 24.06.2022 • 19:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Mit der zweiten Meisterwürde steigt der FC Mühlebach in die 3. Landesklasse auf.

Dornbirn Erst seit drei Jahren gehört der Sportklub Mühlebach als einer von rund 70 Vereinen dem Vorarlberger Fußballverband an. Die Erfolgsbilanz des Dornbirner Fußballklubs kann sich aber jetzt schon mehr als sehen lassen. Die Meistertitel in der 4. und 5. Landesklasse Unterland sowie ein zweiter Endrang in der niedrigsten Spielklasse des Landes stellen der Vereinsarbeit ein gutes Zeugnis aus.

30 Mal ungeschlagen

Mit einer Verspätung von zwei Jahren ist der SC Mühlebach in die 4. Landesklasse aufgestiegen. Der Neuling aus der Messestadt wurde etwas überraschend mit sechs Zählern Vorsprung Erster und wird in der kommenden Saison in der 3. Landesklasse mitwirken. Nur drei Tore fehlten den Dornbirnern zur Schallmauer von 100 Treffern. Etwas weniger als ein Viertel aller Mühlebach-Tore erzielte Stürmer Thomas Ölz.

Schlussmann Stefan Ölz musste in 26 Meisterschaftsspielen nur 28 Gegentore hinnehmen, Mühlebach stellte die stabilste Defensivreihe in dieser Leistungsstufe. Nach rekordverdächtigen 30 ungeschlagenen Partien in Folge beendete die SPG Göfis/Satteins diese unfassbare Bilanz der Mannen von Werner Thurnher. „Eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld ist unser Wunsch und auch das große Ziel. Als Aufsteiger wäre dieses Bestreben schon eine Riesensache“, gibt Spielertrainer Thurnher einen Ausblick auf die kommende Saison.

Mit Allroundler Alejandro Herrera von Admira Dornbirn und Rückkehrer Luca Wehinger (fiel wegen einer Verletzung sechs Monate aus) hat der SC Mühlebach ab Sommer zwei starke Akteure mehr zur Verfügung. Der Pluspunkt von Mühlebach bei der Premiere in der 3. Liga: Der große Kader besteht fast ausschließlich aus Eigenbauspielern oder von Vereinen aus dem Bezirk. VN-TK

Fussball

Die Meister im Unterhaus

4. Landesklasse: SC Mühlebach

Gründung: 1962

Obmann: Wolfgang Matt

Kader Meistermannschaft: Christian Amann, Philipp Amann, Martin Beyer, Alberto Fernandez Alonso, Martin Fogarasi, Philipp Gammerer, Clemens Hämmerle, Martin Knödler, Daniel König, Dominik Lang, Lorenz Mair, Marcel Meraner, Andre Moratti, Bastian Nenning, Tobias Nenning, Pascal Perle, Manuel Rudics, Christian Rupp, Raphael Schwendinger, Ricco Spiegel, Christoph Tenbeitel, Thomas Thurnher, Werner Thurnher, Luca Wehinger, Lukas Winsauer, Florian Wohlgenannt, Martin Wohlgenannt, Stefan Ölz, Thomas Ölz; Trainer: Werner Thurnher. Sportlicher Leiter: Philipp Amann.