0:4-Niederlage bringt Erkenntnisse

Sport / 25.06.2022 • 15:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Anthony Schmid versuchte alles, vermochte sich aber auhc nicht für die Austria durchzusetzen.
Anthony Schmid versuchte alles, vermochte sich aber auhc nicht für die Austria durchzusetzen.

Austria Lustenau unterliegt dem FC Wil aus der Schweiz ganz klar.

Bürs Es war ein inoffizieller Test, den die Austria auf der Sportanlage des SK Bürs gegen den Schweizer Challenge League-Klub absolvierte. Dennoch sahen rund 150 Zuschauer die klare 0:4-Niederlage des Bundesliga-Aufsteigers.

“Das Spiel, so schlecht auch das Endergebnis ist, hat uns im Trainerteam sicher viele Aufschlüsse gegeben.”

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau

Von Start weg lief vieles, wenn nicht alles gegen die Austria. Wobei man den Gästen zugestehen muss, dass sie spielerisch eindeutig die stärkere Mannschaft war – in allen Belangen. Die erste Halbzeit hielten die Grün-Weißen zumindest den Rückstand in Grenzen. Wil führte durch einen schönen Treffer nach bereits zehn Minuten mit 1:0. In weiterer Folge musste sich die Elf von Trainer Markus Mader bei Tormann Domenik Schierl bedanken, dass der Rückstand vor der Pause nicht höher ausfiel. Die Schweizer scheiterten immer wieder am gebürtigen Salzburger. Zu allem Überdruss verletzte sich auch noch Neuzugang Darijo Grujcic (45.), der es in Durchgang zwei zwar nochmal versuchte, dann aber ausgetauscht werden musste (58.)

Auch Fabian Gmeiner konnte sich nice durchsetzen.
Auch Fabian Gmeiner konnte sich nice durchsetzen.

Die zweite Halbzeit war aus Sicht von Lustenau um keinen Deut besser. Zwar brachte Mader Michael Cheukoua ins Spiel, der sich bemühte, aber die Tore schoßen die Gäste. Per doppelten Eigentoren von Anderson (49.) und Grujcic (51.) erhöhten die Gäste schnell auf 3:0. Nach rund einer Stunde stellte Austrias Trainer das System vom 3-5-2 auf ein 4-4-2 um, brachte auch Ersatzgoalie Simon Nesler (63.) ins Spiel. Doch es dauerte nur eine Minute und Nesler musste die Kugel schon das erste Mal aus dem Gehäuse holen. Zwar versuchte Jean Hugonet noch für den geschlagenen Nesler auf der Linie zu retten – vergeblich.

Noch einige Baustellen

Die Austria präsentierte sich vor allem im Offensivspiel extrem harmlos. Die erste Chacne fand Anderson, der im Zentrum spielte, nach erst 60 Minuten vor. Sein Kopfball ging aber klar drüber. Das war es auch schon mit Lustenauer Offensivpower. “Die Partie hat uns enorm viele Aufschlüsse gegeben. Wir haben gesehen, an wievielen Dingen wir noch gehörig schrauben müssen”, erklärte Cheftrainer Mader nach der Partie. Als ironischen Nachsatz meinte der 54-Jährige noch, “dass wir so schnell nicht mehr gegen Wil ein Testspiel absolvieren.” Graund dafür: Im Testspiel im Frühjahr 2022 kassierte die Austria nämlich ein 0:7.

Fussball, Testspiel

Austria Lustenau – FC Wil 0:4 (0:1)

Aufstellung Austria: Schierl (63. Nesler); Gmeiner (67. Bazic), Hugonet, Maak (67. Küng), Grujcic (58. Berger), Guenouche (83. Gmeiner); Anderson, Grabherr (67. Wallace), Türkmen; Stefanon (45. Cheukoua), Schmid