St. Gallen zeigt Austria Lustenau die Grenzen auf

Sport / 02.07.2022 • 18:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Auch Austrias Neuzugang Torben Rhein vermochte beim 0:4 im Test gegen St. Gallen keine Akzente zu setzen. <span class="copyright">s</span><span class="copyright">t</span><span class="copyright">i</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">l</span><span class="copyright">o</span><span class="copyright">v</span><span class="copyright">s</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">k</span>
Auch Austrias Neuzugang Torben Rhein vermochte beim 0:4 im Test gegen St. Gallen keine Akzente zu setzen. stiplovsek

Mader-Elf hielt eine Halbzeit gut dagegen, kassierte am Ende aber wieder ine 0:4-Niederlage.

Lustenau Beim dritten Testspiel in der Vorbereitung auf die Comeback-Saison in der österreichischen Bundesliga bekam Austria Lustenau mit gegenr FC St. Gallen gleich einen Vorgeschmack was einem bevor steht. Denn die Gäste aus der Ostschweiz unter dem ehemaligen RB Salzburg-Trainer Peter Zeidler zog von Start weg in einem klassischen 4-3-3 ihr Pressing an udn brachte die Austria ab der ersten Minute in Nöten.

“Wir kassieren wieder vier Gegentore, das ist einfach zuviel. Immerhin waren die ersten 50 Minuten wirklich gut von unserer Mannschaft.”

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau

Erstes Match von Neuzugang von Bayern München

Doch die Mannschaft von Austria-Trainer Markus Mader, der Neuzugang Torben Rhein von Start weg brachte, wusste sich zu wehren bzw. hatte in Goalie Domenik Schierl einen sicheren Rückhalt. Bei den Möglichkeiten von Schneider (1.)Besio (3.)oder Witzig (19.) war der gebürtige Salzburger zur Stelle. Die Austria verbuchte in der ersten halben Stunde nur eine wirklich gefährliche Situation, als Rhein Außenverteidiger Tobias Berger auf die Reise schickte, aber dessen Flanke verpasste Anderson am langen Eck (16.). Bis zur Halbzeit hatte St. Gallen weitere Chancen auf die Führung, doch Görtlers Schuss (34.) ging übers Tor und der Versuch von von Moos ging am langen Eck vorbei. So ging es bei brütender Hitze mit 0:0 in die Pause.

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Vier Gegentreffer in einer Halbzeit

Der zweite Durchgang gestaltete sich, gelinde ausgedrückt, schwach aus Lustenauer Sicht. Hielt man in Halbzeit eins noch die Null, kassierte man nach gleich vier, teils billige Gegentore. Was auch Coach Mader nicht gerade freute: “Wir kassieren wieder vier Gegentore, das ist einfach zuviel. Wir haben 50 Minuten richtig gut dagegen gehalten, danach waren wir aber wieder zu unkonstant und fangen uns wieder billige Gegentore.”

St. Gallen wechselte zur Halbzeit zehn Mann, was sich bei den hohen Temperaturen auch auswirkte. Die Schweizer waren frischer und kamen durch Legionär Fabian Schubert (50.) schnell zum 1:0. Den Austria-Riegel endgültig brach der Treffer zum 2:0 durch Kräuchi (69.), die Treffer zum 3:0 von Ruiz Abril (Foulelfmeter) und 4:0 durch Guillemenont (86.) waren dann noch eine Draufgabe.

Man wird im Lager der Austria schnell die Lehren ziehen müssen aus der Niederlage. Neuzugang Rhein zeigte in seinem ersten Match für Grün-Weiss ein unaufälliges Debüt, Bryan Teixeira wirbelte zwar nach seiner Einwechslung, doch Zählbares schaute nicht heraus. Alles in allem vermochte sich die Austria keine großen Chancen herauszuspielen. Und wenn, so wie Anderson, als er sich die Kugel von Nuhu schnappte und alleine vor St.Gallen-Goalie Watkowiakstand, vergab man diese Möglichkeiten zu leicht.

Fussball, Testspiel

Austria Lustenau – FC St. Gallen 0:4 (0:0)

Lustenau, Reichshofstadion, 1100 Zuschauer; SR Gutschi

Torfolge: 50. 0:1 Schubert, 69. 0:2 Kräuchi, 83. 0:3 Ruiz Abril (Elfmeter), 86. 0:4 Guillemenont

Austria Lustenau (4-1-4-1): Schierl (65. Nesler); Gmeiner, Maak (77. Küng), Hugonet, Berger (57. Grujcic); Grabher; Anderson (77. Wallace), Türkmen (77. Bacic), Rhein (65. Stefanon), Cheukoua (57. Teixeira); Schmid

St. Gallen (4-3-3/1. HZ): Zigi; Sutter, Stillhart, Fazjili, Schmidt; Görtler, Quintilla, Witzig; von Moos, Schneider, Besio

2.HZ: Watkowiak; Kräuchi, Stergiou, Nuhu, Maglica; Ruiz Abril, Jacovic, Kempter (57. Schmidt); Besio (61. Cidek), Guillemenont, Schubert

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