Aufrüsten in der VN.at-Eliteliga

Sport / 08.07.2022 • 09:00 Uhr / 7 Minuten Lesezeit
Die Fans sowie die Mannschaft des SC Göfis werden die VN.at-Eliteliga sicher bereichern.<span class="copyright">lerch</span>
Die Fans sowie die Mannschaft des SC Göfis werden die VN.at-Eliteliga sicher bereichern.lerch

Zwölf Teams, ein Ziel: unter die besten fünf Mannschaften für die Regionalliga West kommen.

Schwarzach Die vierte und letzte Saison in der VN.at Eliteliga steht an. Alle Mannschaften haben die Vorbereitung bereits gestartet. Dazu sind die Kaderplanungen, um gerüstet zu sein für den Kampf um die fünf besten Plätze, voll im Gange. Am 15. Juli zu mitternächtlicher Stunde endet die Transferzeit, bis dahin bleibt also den Vereinsverantwortlichen noch etwas Zeit. Aber eines ist bereits jetzt fix: So viele Spieler wie noch nie wechselten bis dato in die VN.at-Eliteliga. Mit Martin Brenner (Hohenems), Luggi Reiner (Lauterach), Erik Regtop (Dornbirner SV) und Louis Mahop (Altach Juniors) nehmen gleich vier neue Trainer auf der Betreuerbank Platz. Die VN haben sich den Status quo der Klubs mal angesehen.

World-of-Jobs VfB Hohenems: Das Quartett Aaron Kircher, Valdir Henrique Barbosa da Silva, Liam Tripp und Valentin Matkovic soll im Jubiläumsjahr des Vereins im Herrenriedstadion für sportliche Highlights sorgen. Ziel: Man will in der Saison 2023/24 fix in der Regionalliga West dabei sein, zudem schielt man auch auf einen sofortigen Aufstieg in die 2. Liga. Leicht wird die Aufgabe von Neo-Coach Martin Brenner sicher nicht. Denn mit Topscorer Maurice Wunderli, Maximilian Lampert, Luka Dursun, Eric Weixlbaumer, Nikola Radisavljevic, Peter Dodig und Victor Profit haben sehr gute Kicker den Klub verlassen.

SC Admira Dornbirn: Im schweren zweiten Jahr in der VN.at-Eliteliga wird das letztjährige Überraschungsteam aus der Messestadt ganz sicher nicht mehr unterschätzt werden. Als Rückhalt soll Ex-FC-Dornbirn Keeper Lucas Bundschuh der Defensive Stabilität geben. Maximilian Lampert kommt vom VfB Hohenems und soll nunmehr die Fäden im Mittelfeld ziehen. Die jungen Talente wie Felix Gunz und Elijah Imre werden intern den Konkurrenzkampf ankurbeln. Das Sturmduo Philipp Stoss und Kristian Dulabic hat den Verein verlassen, auch Thomas Griesebner, Nino Palinic und Nicolas Mzik gehören dem Aufgebot der Admira nicht mehr an.

SC Röfix Röthis: Die Vorderländer haben mit dem Meistertitel in der letzten Saison Geschichte geschrieben, haben sich dazu mit Christoph Domig einen erfahrenen Exprofi in ihre Reihen geholt. Dennoch vergisst man in Röthis nicht auf die jungen Talente. Denn Johannes Wilhelm, Arbnor Rexhaj und Tobias Hartmann sind neu im Team von Trainer Dominik Visintainer. Der zwölffache Torschütze aus dem Vorjahr, Marco Wieser, bleibt zumindest bis Winter in Röthis, er hat das Angebot von Zweitligist Steyr nicht angenommen.

Zima FC Rotenberg: Das beste Amateurteam Vorarlbergs der abgelaufenen Saison setzt künftig wieder auf Comebacker Andreas Röser. Schon bei den Meistertiteln in der Landesliga und zweimal in der Vorarlbergliga war „Rösi“ in Langenegg der große Erfolgsgarant und soll die Offensive noch mehr beleben. Die Youngsters Noah Fehn und Sandro Rossi sind neu im Team. Abgänge: Tobias Dür (Fußach) und Eduard Jaffet Torrez Espinoza.

Der FC Rotenberg war die beste Amateurmannschaft der abgelaufenen Saison.<span class="copyright">shourot</span>
Der FC Rotenberg war die beste Amateurmannschaft der abgelaufenen Saison.shourot

SW Bregenz: Für Experten gilt der Hauptstadtklub als der ganz große Favorit auf den Meistertitel im Grunddurchgang. Nach dem starken Frühjahr 2022 mit zwölf Partien ohne Niederlage in Folge haben sich die Schwarz-Weißen nochmals verstärkt. Die Kadergröße erreicht schon Profifußball-Niveau. Daria Barada (RNK Split/Cro), Carlos Berlinger (Austria Lustenau Amateure), Magomed Islamchanow (Akademie Vorarlberg), Lukas Katnik (FC Dornbirn), Cordeiro Soares Junior Delcio (Hard), Raphael Zwischenbrugger (Rankweil) und Veljko Vukasinovic (Schaffhausen) sollen Bregenz nach oben bringen.

<p class="caption">SW Bregenz, VFV-Cupsieger 2022, geht als der große Favorit in die neue Saison der VN.at-Eliteliga. Der Hauptstadtklub schielt auch auf den Aufstieg in die 2. Liga.<span class="media-container dcx_media_rtab" data-dcx_media_config="{}" data-dcx_media_type="rtab"> </span><span class="marker">steurer</span></p>

SW Bregenz, VFV-Cupsieger 2022, geht als der große Favorit in die neue Saison der VN.at-Eliteliga. Der Hauptstadtklub schielt auch auf den Aufstieg in die 2. Liga. steurer

Intemann FC Lauterach: Luggi Reiner übernimmt in Lauterach das Zepter. Und trifft auf seine ehemaligen Arbeitgeber SW Bregenz, FC Egg und Dornbirner SV. Als Ziel gibt man in Lauterach die Regionalliga aus. Dafür hat man kräftig die Einkaufstrommel gerührt: Wunschstürmer Maurice Wunderli soll für Torjubel sorgen, neu sind auch Petros Fink (Andelsbuch), Aaron Korunka, Hannes Röthlin (Meiningen) und die 1b-Spieler Constantin Dornbach sowie Pascal Forster. Elvis Alibabic wird trotz zweifacher Zusage den Klub Richtung Hard verlassen.

Luggi Reiner übernimmt den Posten als Cheftrainer beim FC Lauterach.
Luggi Reiner übernimmt den Posten als Cheftrainer beim FC Lauterach.

RW Rankweil: Großer Aderlass auf der Rankweiler Gastra. Torschützenkönig Fabian Koch und auch sein Bruder Frederik Koch beenden ihre Laufbahn. Tormann Raphael Zwischenbrugger duelliert sich in Bregenz mit Kruno Basic um die neue Nummer eins zwischen den Pfosten, und Thomas Beiter bleibt leihweise in Altenstadt. Kein leichtes Unterfangen für die Rot-Weißen, Trainerfuchs Stipo Palinic ist erneut gefragt.

Meusburger FC Wolfurt: In seiner fünften Saison als Wolfurt-Trainer will Joachim Baur mit seiner Mannschaft hoch hinaus. Zwei hoffnungsvolle Offensivkräfte mit Kian Fetic (Friedrichshafen) und Aaron Fleischhacker (Langen) sind neu im Aufgebot.

Emma&Eugen Dornbirner SV: Neo-Coach Erik Regtop soll am Sportplatz Haselstauden wieder für sportlich bessere Zeiten sorgen. Die Kaderplanungen sind noch nicht abgeschlossen, doch der Kader hat an Qualität durch die Zugänge von Lucas Alves Gomes (Hard), Arbnor Morina (Besa St. Gallen), Nico Schöpf, Bünyamin Uyanik (beide Nenzing) und David Kirchmair (Gaißau) dazugewonnen.

FC Brauerei Egg: Mit dem Heimkehrer Rafhael Domingues erhofft man sich im Lager von Egg mehr Durchschlagskraft im Angriff. Sturmpartner Abdül Kerim Kalkan kam im Frühjahr nach seiner langen Verletzungspause wieder auf Touren, fand zur alten Form zurück. Zurück vom Kurztrip in Bizau ist auch Leistungsträger Elias Meusburger. Neu im Kader sind Tormann Lorenz Sutterlüty und Kilian Helbock, zwei „junge Wilde“.

Kaufmann Bauwerkzeuge SC Göfis: Der VL-Meister sieht sich als Bereicherung für die VN.at-Eliteliga. Mit Meistermacher Rainer Spiegel verfügt man über einen erfahrenen Coach, der die Konkurrenz gut kennt. Im Kader gibt es bislang wenig Veränderungen. Neu im Team ist Abbas Naso (Schruns). Dafür haben Luca Romagna (Karriereende) und Pablo Henrique de Meneses den Klub verlassen.

Cashpoint SCR Altach Juniors: Das neue Trainergespann mit den SCRA-Urgesteinen Louis Ngwat Mahop und Philipp Netzer darf mit Saisonstart wohl auch wieder auf einige Kaderspieler aus der Profiabteilung zurückgreifen und wird keineswegs zu unterschätzen sein. Leitwolf Boris Prokopic wechselt zu Brühl St. Gallen in die Schweizer Regionalliga, wo Ex-Egg Coach Dennis Sonderegger das Zepter schwingt. VN-TK