Austria Lustenau mit Mühe in nächster Runde

Sport / 16.07.2022 • 19:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Chem Türkmen und Anthony Schmid jublen mit Stefano Surdanovic über dessen traumhaften Treffer zum 1:1-Ausgleich beim FC Marchfeld Donauauen.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Chem Türkmen und Anthony Schmid jublen mit Stefano Surdanovic über dessen traumhaften Treffer zum 1:1-Ausgleich beim FC Marchfeld Donauauen.gepa

Grün-Weiße siegen beim Regionalligisten FC Marchfeld knapp mit 3:2 und steigen in zweite Runde des ÖFB-Cup auf.

Mannsdorf Glanzvoll war der Auftritt der Austria in Niederösterreuch beim FC marchfeld Donauaue nicht, am Ende heiligt der Zweck die Mittel – man ist eine Runde weiter. Dank Tore der beiden Neuzugänge Stefano Surdanovic (46./54.) und Anthony Schmid (65.) konnte die Elf von Markus Mader einen 0:1-Pausenrückstand noch drehen.

Schwache erste Halbzeit

Die Partie startete durchaus gut für die Gäste aus dem Ländle. Stefano Surdanovic, der erstmals für die Austria in einem Pflichtspiel von Start weg spielte, und Co. hatten das Spiel von Minute eins an in der Hand und kamen durch Anthony Schmid (5.) zur ersten großen Chance. Doch der Stürmer scheiterte alleine vor Marchfeld-Goalie Mario Zocher. Wer dann aber dachte, es ginge in dieser Tonart, sprich Torchancen en masse, weiter, irrte gewaltig. Zwar machte die Austria das Spiel, aber das erste Tor erzielten die Gastgeber. Zuerst setzte sich Maximilian Entrup auf der rechten Abwehrseite der Austria gekonnt durch, dessen Schuss landete aber über Umwegen bei Marc Ortner, der nicht lange fackelte und den Ball trocken zum 1:0 (12.) einschoss.

Anthiny Schmid erzielte den Treffer zum 3:2-Sieg.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Anthiny Schmid erzielte den Treffer zum 3:2-Sieg.gepa

In Folge zogen sich die Niederösterreicher zurück und überließen der Mader-Elf das Spiel. Ohne dabei wirklich in Bedrängnis zu kommen. Einmal mehr war klar ersichtlich woran es der Austria dieser Tage mangelt an Durchschlagskraft im gegnerischen letzten Drittel. So kam man zwar zu Halbchancen wie etwas durch Anderson (36), der ebenfalls an Goalie Zocher scheiterte, zu mehr aber auch nicht. Mit einem 0:1 ging es in die Pause.

Die Austria hatte mit dem Regionalligisten FC Marchfeld mehr Mühe als es ihr lieb war.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Die Austria hatte mit dem Regionalligisten FC Marchfeld mehr Mühe als es ihr lieb war.gepa

Traumtor durch Surdanovic

Zur Pause brachte Cheftrainer Mader Michael Cheukoua statt Fabian Gmeiner. Ein Schachzug, der sich sofort bezahlt machte. Nach nicht einmal einer Minute in Durchgang zwei flankte Cheukou auf Surdanovic, der die Kugel per traumhaften Seitfallzieher zum 1:1 (46.) in die Maschen setzte. Wenig später drehte der zweite Surdanovic-Treffer (54.) die Partie. Teixeira setzte sich auf der rechten Flanke durch, mit dessen Pass hatte der gebürtige Oberösterreicher keine Probleme.

Die Partie schien gelaufen. Doch die Gastgeber hatten eine Antwort auf den Rückstand parat. Marchfelds gefährlichster Spieler Entrup ließ Kapitän Matthias Maak aussteigen und schlenzte den Ball unhaltbar für Austria-Goalie Domenik Schierl ins Lange Eck zum Ausgleich (60.). Aber die Austria ließ sich nun nicht mehr entmitigen und kam durch Schmid (65.) zum 3:2-Treffer. Nach einer wunderbaren Kopfballvorlage von Cheukoua stand Schmid dort, wo ein Stürmer zu stehen hat und versenkte.

Gegen Ende musste man im Lager der Austria nur noch einmal durchatmen, als Marchfelds Kirschner nur das Außennetz traf und es beim 3:2 für Grün-Weiß blieb.

Fussball, ÖFB-Cup, 1. Runde

FC Marchfeld Donauauen 2:3 (1:0)

Mannsdorf, Auenland-Stadion, 500 Zuschauer, SR Grobelnik

Torfolge: 12. 1:0 Ortner, 46. 1:1 Surdanovic, 54. 1:2 Surdanovic, 60. 2:2 Entrup, 65. 2:3 Schmid

Gelbe Karten: Bajrami, Kirschner bzw. keine

Austria Lustenau (4-2-3-1): Schierl; Gmeiner (46. Cheukoua), Maak, Hugonet, Guenouche (90. Berger); Grabher, Türkmen; Anderson, Surdanovic (80. Rhein), Teixeira (80. Stefanon); Schmid