Der Traum war früh ausgeträumt

Sport / 16.07.2022 • 08:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
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Acht Mal schlug es im Gehäuse von Admira Dornbirn gegen Klagenfurt ein.gepa

Admira Dornbirn unterliegt Austria Klagenfurt klar mit 1:8.

Dornbirn Die Hoffnung auf eine Cup-Sensation in der Sportanlage Rohrbach – sie währte nur kurz. Denn bereits in der zweiten Spielminute gingen die hoch favorisierten Kärntner in Führung. Christopher Wernitznig traf aus spitzem Winkel volley ins lange Eck. Es sollte der Beginn einer 90-minütigen Sturmperiode der Pacult-Elf sein. Wernitznig lupfte den Ball über das Tor (8.), Christopher Cvetko stellte aus gut 20 Metern auf 0:2 (19.) und wiederholte das Kunststück in Minute 22. Thorsten Mahrer erzielte den vierten Klagenfurter Treffer in der 25. Spielminute – nach Vorlage von Wernitznig, der sich für einen Stammplatz aufdrängte.

„Ich war zwei mal zwei Minuten glücklich: Vor dem 0:1 und nach dem Anschlusstreffer.“

Herwig Klocker, Trainer Admira Dornbirn

Admira Dornbirn hatte erwartungsgemäß wenig vom Spiel, nur einmal trat die Elf von Herwig Klocker offensiv wirklich in Aktion – zum Ehrentreffer reichte das. Bei einer Flanke wurden sich Kosmas Gkezos und Torwart Marco Knaller nicht einig, das Missverständnis nutzte Alexander Huber gedankenschnell zum 1:2 (20.).

Am Ende war es deutlich

Die zweite Hälfte begann wie der erste Durchgang: Mit einer Klagenfurter Großchance. Der eingewechselte Sinan Karweina probierte es per Lupfer – der Dornbirner Abwehrverbund war bereits geschlagen, der Ball aber etwas zu hoch angetragen. Tor Nummer fünf fiel dennoch rasch, Markus Pink trug sich in die Torschützenliste ein (53.). Klagenfurt hätte durchaus Möglichkeiten gehabt, das Ergebnis noch klarer zu gestalten. Ein Abschluss von Florian Jaritz landete über dem Tor (55.), ein Schuss in der 78. Spielminute prallte von der Latte wieder zurück ins Feld. „Gegen einen schwächeren Gegner kommst du eben zu vielen Chancen – da wird nicht jede Chance ein Tor sein, das ist einfach so“, meinte Klagenfurt-Trainer Peter Pacult.
Wobei es ohnehin noch richtig deutlich wurde: Sinan Karweina sorgte nach einer schönen Kombination für das 1:6 (81.), Jonas Arweiler machte Tor Nummer sieben und Florian Rieder sorgte für den 1:8-Endstand. „Das ist eine Aufgabe, die du lösen musst, wir haben sie gelöst“, zeigte sich Pacult zufrieden. Herwig Klocker nahm die erwartete Niederlage mit Humor: „Ich war in dem Match zwei Mal zwei Minuten glücklich: Vor dem 0:1 und nach dem Anschlusstreffer bis zum 1:3.“ FB

Fussball, ÖFB-Cup, 1. Runde

Admira Dornbirn 1946 – SK Austria Klagenfurt 1:8 (1:4)

Sportanlage Rohrbach, 450 Zuschauer, SR Jäger

Torfolge: 2. 0:1 Christopher Wernitznig, 19. 0:2 Christopher Cvetko, 20. 1:2 Alexander Huber, 22. 1:3 Christopher Cvetko, 25. 1:4 Thorsten Mahrer, 53. 1:5 Markus Pink, 81. 1:6 Sinan Karweina, 84. 1:7 Jonas Arweiler, 86. 1:8 Florian Rieder

Gelbe Karten: 10. Suleiman, 13. Karahasanovic (beide Admira), 61. Moreira (Klagenfurt, alle Foulspiel)

SC Admira Dornbirn 1946 (4-4-2): Weiss; Elihja Thurnher, Pichler, Rusch, Böhler (57. Rosenauer); Suleiman (89. Jovanovic), Imre, Karahasanovic, Brunold (57. Jeremy Thurnher); Lampert (78. Klincov), Huber (89. Brenner)

SK Austria Klagenfurt (3-5-2): Knaller; Gkezos, Mahrer, Wimmer; Blauensteiner (46. Straudi), Wernitznig (46. Karweina), Moreira (74. Fridrikas), Cvetko (56. Rieder), Schumacher; Pink (69. Arweiler), Jaritz