Für Weißhaidinger blieb nur Platz zehn

Sport / 20.07.2022 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kam bei der WM nicht richtig in Schwung: Lukas Weißhaidinger.apa
Kam bei der WM nicht richtig in Schwung: Lukas Weißhaidinger.apa

Diskus-Gold ging an Ceh, Warholm brach ein.

Sugene Enttäuschung für Lukas Weißhaidinger. Der Olympia-Dritte landete im Diskus-Bewerb bei der Leichtathletik-WM in Eugene mit 63,98 m nur an der zehnten Stelle. Gold holte sich Topfavorit Kristjan Ceh aus Slowenien mit dem WM-Rekord von 71,13 m vor den Litauern Mykolas Alekna (69,27) und Andrius Gudzius (67,55). Weißhaidinger kam in den ersten drei Versuchen über 63,98 m nicht hinaus, womit er es aus dem Zwölferfinale nicht in die finale Entscheidung der Top Acht schaffte, die nochmals drei Würfe haben. Damit riss auch die Serie des 30-Jährigen, der bei der EM 2018, der WM 2019 und Olympia 2021 jeweils Bronze gewonnen hatte. „Das ist der Sport, das gehört auch dazu. Ich habe leider nicht in den Wettkampf gefunden. Es gibt diese Momente leider auch“, sagte Weißhaidinger, der in der Qualifikation noch einen souveränen Eindruck gemacht hatte.

„Natürlich tut das weh“

„Wenn man bei der WM dasteht und da kommen die Besten der Besten zusammen und es passt nicht alles zusammen, dann wird es schwierig. Es war nie weit weg, aber auch nicht da. Man muss damit leben, dass es einmal nicht hinhaut, natürlich tut das weh. Die Form hätte auf alle Fälle gepasst.“

Mit einer Überraschung endete der 400-m-Hürdenlauf der Männer. Weltrekordhalter, Titelverteidiger und Olympiasieger Karsten Warholm (Nor) brach nach 250 m ein und kam als Siebenter ins Ziel. Gold ging an Alison dos Santos (Bra) im WM-Rekord von 46,29 Sekunden. Hochsprung-Weltmeisterin wurde die Australierin Elanor Patterson.