„Sieg war wichtig für Frankreich“

Sport / 22.07.2022 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Laporte gewinnt 19. Etappe, Vingegaard steht vor Toursieg.

cahors Es gab Grund zum Aufatmen für die französischen Radsportfans: Endlich erlöste Christophe Laporte die Grande Nation. „Ich bin so glücklich. Der Sieg war wichtig für Frankreich. Ich habe den Leuten etwas zu feiern gegeben und hoffe, sie freuen sich auch für mich“, sagte Laporte, nachdem er zwei Tage vor dem Finale in Paris den Tagessieg bei der 109. Tour de France geholt hatte.

Der treue Helfer des Tour-Führenden Jonas Vingegaard holte sich nach einem langen Sprint den Sieg auf der 19. Etappe nach 188,3 Kilometern von Castelnau-Magnoac nach Cahors vor dem Belgier Jasper Philipsen und dem Italiener Alberto Dainese. Damit bleibt den Franzosen das größte Fiasko seit 1999 erspart, damals gab es letztmals keinen Sieg für Frankreich.

Einer seiner ersten Gratulanten war Vingegaard, der beim Schlusssprint durch eine Unachtsamkeit fünf Sekunden auf Tadej Pogacar verlor. Sein Vorsprung auf den Titelverteidiger bleibt mit 3:21 Minuten aber komfortabel. Der Däne liegt auch in der Bergwertung uneinholbar in Führung. „Die Tour ist mehr oder weniger besiegelt“, sagte Pogacar. Denn Vingegaards Vorsprung auf Pogacar sollte beim Einzelzeitfahren über 40,7 Kilometer von Lacapelle-Marival nach Rocamadour heute locker reichen. Vingegaard gilt – wie auch Pogacar – als guter Zeitfahrer.