So gelangte der FC Lustenau noch auf die Siegerstraße

Sport / 31.07.2022 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kampf um den Ball zwischen Lustenaus Simon Häfele (links) und Fabian Krainz. <span class="copyright">VN-Carsten Harz</span>
Kampf um den Ball zwischen Lustenaus Simon Häfele (links) und Fabian Krainz. VN-Carsten Harz

Nach zwei Spieltagen in der Vorarlbergliga liegen gleich vier Mannschaften mit dem Punktemaximum von sechs Zählern an der Spitze. Darunter auch der FC Lustenau, der wie Hard, Bizau und Hörbranz zwei Siege auf dem Konto hat.

Nenzing „Ich habe schon gewusst, dass wir es schaffen können. Am Ende war es ein glücklicher Sieg“, lautete die Analyse von Philipp Hagspiel nach dem 2:1-Sieg beim FC Nenzing. Der FC Lustenau ist damit saisonübergreifend schon 13 Meisterschaftsspiele (elf Siege, zwei Remis) in Folge ungeschlagen. In der laufenden Saison liegen die Blau-Weißen, zusammen mit Hard, Bizau und Hörbranz, ohne Punkteverlust an der Tabellenspitze.

Am Ende jubelten die Spieler des FC Lustenau und ihre rund 150 mitgereisten Fans. <span class="copyright">VN-Carsten Harz</span>
Am Ende jubelten die Spieler des FC Lustenau und ihre rund 150 mitgereisten Fans. VN-Carsten Harz
Nenzings Ridvan Kardesoglu (im Bild links gegen Moritz Beck erzielte das Tor der Gastgeber.
Nenzings Ridvan Kardesoglu (im Bild links gegen Moritz Beck erzielte das Tor der Gastgeber.

Die Statistik zum Spiel gibt es hier.


Die Lustenauer waren es auch, die die Anfangsphase der Partie dominierten. Simon Grabherr (5.) und Semih Dönmez (7.) vergaben gute Einschussmöglichkeiten. Doch den Führungstreffer erzielten die Walgauer. Neuzugang Ridvan Kadesoglu nutzte die erste Chance zum 1:0 (14.) Dank zweier Tore aus Standardsituationen drehte der FCL nach Seitenwechsel die Partie. Erst traf Mark Vogel per Freistoß zum Ausgleich (52.), dann war es Valendin Alexandru Asiu, der nach 87 Minuten einen Elfmeter verwandelte. Zuvor war FCL-Stürmer Simon Grabherr im Strafraum gefoult worden. “Wir hätten uns heute ein Remis verdient”, war Nenzing-Sportchef Daniel Hueller ob des Ergebnisses tief enttäuscht. Zumal Esref Demircan gleich dreimal am glänzend reagierenden Lustenauer Schlussmann Noah Küng (66./75./93.) gescheitert war. tk

Gleich drei Mal gab es das Duell Torhüter Noah Küng gegen Esref Demircan und Lustenaus Schlussmann war jeweils der Sieger. VN-Carsten Harz
Gleich drei Mal gab es das Duell Torhüter Noah Küng gegen Esref Demircan und Lustenaus Schlussmann war jeweils der Sieger. VN-Carsten Harz